Zwei Schülerinnen erhalten Sonderpreis für „nachwachsende Rohstoffe“

Neuendettelsau, 10.05.2021 - Wächst Kresse schneller, wenn es leise ist? Kann man Baumwollstoffe und Polyesterstoffe biologisch färben? Ab welcher Feldstärke wird der Magnetismus zum Problem, weil er auf Zug und Gleise wirkt? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigten sich fünf Nachwuchsforscher aus der fünften und sechsten Klasse des Diakoneo Laurentius Gymnasiums, die beim Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelfranken im Bereich „Schüler experimentieren“ teilnahmen. Für ihre Forschungsprojekte wurden die Schüler mit Urkunden und zwei Preisen ausgezeichnet.

Der Wettbewerb fand dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal virtuell statt. Deshalb präsentierten die Schüler ihre Forschungsprojekte mit Hilfe von PowerPoint- Präsentationen der Jury. Besonders zwei Projekte überzeugten: Die beiden Schülerinnen Freya und Jule erhielten für ihren Versuch, Kleidungsstoffe biologisch bewusst und nachhaltig zu färben, den Sonderpreis „nachwachsende Rohstoffe“. Der dritte Platz in der Sparte Technik ging an das Forschungsprojekt „Kollisionsvermeidung durch Magnetismus“ von Cornelius.

Geforscht haben die Schüler im Wahlfach „Schüler experimentieren“, das am Laurentius Gymnasium angeboten wird. Schüler, die Interesse am tüfteln haben und gerne an einem selbst entwickelten Projekt forschen möchten, können es belegen. "Das Experimentieren war wissenschaftlich wirklich anspruchsvoll. Alle Versuche und Ergebnisse mussten kurz nach Weihnachten als Berichte an Jugend forscht eingereicht werden, was für die Schüler eine echte Herausforderung war. Trotzdem hatten die Schüler sehr viel Spaß daran“, erzählt Sarah Rettner, die als Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler im Wahlfach betreut hat.

Für die Forschungsarbeiten wurden eigens Messgeräte angeschafft, Versuchsreihen unter verschiedenen Bedingungen durchgeführt und die Ergebnisse protokolliert. Je nach Thema können die Schüler aber auch zu Hause forschen. „Bei einem Projekt mussten die Kressesamen täglich kontrolliert werden. Deshalb nutzte die Gruppe die Zeit in der Schule für die Anfertigung des Berichtes und führte das Projekt daheim durch“, so Sarah Rettner. Der zeitliche Aufwand für die Forschungsprojekte lohnt sich, denn sie führen zu interessanten Ergebnissen und neuen Fragestellungen: "Beim nächsten Mal würden wir nicht nochmal Essig verwenden, sondern eine andere Beize, um zu einem biologischen und überzeugenden Ergebnis beim Färben zu kommen," meint Schülerin Freya.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen für unsere Schüler. Dafür hat sich die Arbeit wirklich gelohnt. Herzlichen Glückwunsch an die jungen, klugen und innovativen Köpfe!“, so Carl Ruf, Lehrer am Laurentius-Gymnasium. Auch im kommenden Jahr können die Schüler wieder bei Jugend forsch teilnehmen. „Wir hoffen, dass wieder viele im Wahlfach "Schüler experimentieren" mitmachen und Preise gewinnen“, sagt Ruf.

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