Bewohnervertretung Wohnen am Standort Rothenburg lud Oberbürgermeisterkandidaten zu Informationsveranstaltung in leichter Sprache ein

Bei einer Informationsveranstaltung zur Kommunalwahl in Rothenburg ob der Tauber wurde alles rund um die Kommunalwahlen in leichter Sprache präsentiert. Außerdem stellten sich Politiker und Politikerinnen den Menschen mit Behinderung vor und beantworteten deren Fragen.

Viele Menschen mit Behinderung in den Diakoneo-Einrichtungen in Rothenburg sind wahlberechtigt und möchten dieses Recht auch nutzen. Mit der Informationsveranstaltung zur Kommunalwahl in leichter Sprache wurde deshalb die Möglichkeit geschaffen, dass die Bewohner und Bewohnerinnen die Kandidatinnen und Kandidaten, die für das Oberbürgermeisteramt kandidieren, kennenlernen.


Organisatorin Heidemarie Dawidziuk (rechts) vom Heilpädagogischen Fachdienst und Gerhard Dostmann (2. von rechts) vom Sozialpädagogischen Fachdienst zeigen den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Präsentation in einfacher Sprache. Auch Heidi Hahn (links), als Vertretung für Oberbürgermeisterkandidat Harry Scheuenstuhl, Oberbürgermeisterkandidat Markus Naser (2. von links) und Oberbürgermeisterkandidatin Martina Schlegel (3. von links) stellten sich bei der Veranstaltung vor. © Diakoneo/Christin Kohler

Entsprechend den Fähigkeiten der Menschen mit geistiger Behinderung wurde eine Präsentation in leichter Sprache und mit Symbolen gestaltet. Anhand dieser erklärten Organisatorin Heidemarie Dawidziuk vom Heilpädagogischen Fachdienst und Gerhard Dostmann vom Sozialpädagogischen Fachdienst was Kommunalwahlen sind, wer zur Wahl steht und welche Zuständigkeitsbereiche Stadt- und Landräte haben. Auch der Wahlablauf und die verschiedenen Stimmzettel wurden erläutert.

Die Bewohner und Bewohnerinnen hatten die Möglichkeit, sich die Wahlzettel vorab genau anzusehen. © Diakoneo/Christin Kohler

Die Oberbürgermeisterkandidatin Martina Schlegel, der Oberbürgermeisterkandidat Markus Naser, sowie Heidi Hahn als Vertretung für Oberbürgermeisterkandidat Harry Scheuenstuhl nahmen an der Informationsveranstaltung teil und stellten sich in leichter Sprache vor. Die Bewohner und Bewohnerinnen zeigten vor allem großes Interesse am Wohnort und am Beruf der Kandidaten.

Bei der anschließenden Fragerunde wurde deutlich, dass das Interesse am kommunalen Leben in Rothenburg bei den Menschen mit Behinderung groß ist. Besonders alltägliche Themen, wie nicht behindertengerechte Einstiegsmöglichkeiten bei Bussen, fehlende Zebrastreifen und gefährliche Straßenüberquerungen beschäftigen sie.

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