Aktuelle Produktion: "Hollerbuschs Traum - oder Friede, Freude, Eierkuchen? "
Hollerbusch ist ein kleines Dörfchen. Hier kennt man sich. Jeder weiß, was von seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu halten und zu erwarten ist. Ob das tatsächlich so ist, wenn plötzlich alles anders wird?
Übliche Gepflogenheiten prallen auf Ungewohntes, Neues und vor allem nicht Berechenbares. Das schürt Ängste. Wie damit umgehen? Keine Angst! Die Schau mer X‘s haben sich zwar das Thema Angst als Ausgangsstoff für ihr Stück ausgesucht, aber wie immer kommt das Thema locker und leicht daher.
Die Charaktere sind, auch wie immer, alle selbst entwickelt, sie haben Charme, Witz und Tiefe. Es wird auch ernst und kann mitunter auch zum Nachdenken anregen. Das wünschen sich die Schau mer X‘s, denn ihr Motto ist stets: Probleme sind zum Lösen da und FRIEDE, FREUDE, EIERKUCHEN!
Aufführungstermine:
Samstag 25.10.2025 – Beginn 19.30 Uhr
Lutherhaus, Hensoltsraße 27a
Schirmherrschaft: Herr Dekan Christian Aschoff
Veranstalter: Stiftung der Lebenshilfe Gunzenhausen
Samstag 15. November 2025 – Beginn 19.30 Uhr
Stadthalle Uffenheim, Luitpoldstraße 5
Schirmherrschaft: Erster Bürgermeister Herr Wolfgang Lampe
Samstag 21.02.2026 - Beginn: 19.30 Uhr
NeuStadtHalle, Würzburger Str. 48
Mithelfer sind willkommen
Das Theaterspielen ist mit viel Arbeit verbunden. Auch im Hintergrund muss immer viel vorbereitet und erledigt werden. Besonders viel gibt es um die Auftritte herum zu tun. Da brauchen die Schaumermals Unterstützung durch Fahrer, Eintrittskarten-Verkäufer, Kulissen-Aufbauer, Getränke-Verteiler, Kuchen-Bäcker und noch viel mehr. Deswegen soll nun ein Unterstützer-Kreis gebildet werden. Da wollen sich Leute zusammentun, die in ihrer beruflichen Arbeit oder in ihrer freien Zeit ehrenamtlich bei Schau mer X mitmachen. Man kann sich eine Aufgabe aussuchen. Man kann regelmäßig helfen oder sich bei einzelnen Auftritten mit einbringen, wie es die eigene Zeit erlaubt.
Die Philosophie von "Schau mer X"
"Kunst kommt von können, nicht von wollen.
Sonst müsste es ja Wunst heißen."
Karl Valentin
Das Zitat von Karl Valentin zaubert ein Lächeln auf unsere Lippen und man kann sich fragen, was es hier an dieser Stelle soll. Schließlich ist von den Schau mer X- Spieler (noch) keiner ein ausgebildeter Schauspieler, bzw. Schauspielerin.
Noch dazu steht es im völligen Gegensatz zu unserem sonstigen „Theatergelehrten-Zitaten-Schatz“, nämlich Augusto Boal (Theater der Unterdrückten):
Keine akrobatischen Leistungen sind angestrebt, sondern das Ausschöpfen all dessen, was in uns angelegt ist, denn nicht nur der Künstler kann Kunst machen – jeder Mensch ist ein Künstler.
Augusto Boal
Was stimmt also nun? Ist jeder Mensch ein Künstler?
Oder setzt Künstlersein Qualifikation voraus?
Durch unsere spielfreudige Theaterarbeit haben wir entdeckt, dass beide Theatergrößen Recht haben.
Nur durch „wollen“ entsteht nichts. Es muss getan sein. Eine Handlung auf der Bühne wird durch das inwendige Wollen – die Absicht! – spannend. Und dies geschieht durch die Auseinandersetzung mit dem Thema des jeweiligen Stückes, der Szene, der Rolle.
Jedes Stück der „Schau mer X“s entwickeln wir selbst, d. h. die Themen werden erfragt – „Was wollt ihr spielen?“, „Was ist Eure Idee für das nächste Stück?“.
Durch die unterschiedlichsten Spielmethoden - Maskenarbeit, Gruppenspiele, malen, tanzen, schreiben, improvisieren, erzählen, zuhören, pantomimische Spiele, Ausflüge, andere Menschen kennen lernen - machen wir uns mit dem jeweiligen Thema vertraut. Jeder kann das auf seine Weise machen und gewinnt dadurch neue Eindrücke. So entstehen unsere Stücke. Und somit gibt jeder seine Sicht der Dinge dazu und wird zum ausdrucksstarken Künstler, der etwas will. Seine Sicht auf die Welt mitteilen! Es stimmt tatsächlich: Augusto Boal und Karl Valentin haben recht.
"Alles erzählt eine Geschichte. Manchmal muss man nur hinhören
Die Kaktussen
Nicht jeder Spieler versteht die Komplexität jedes einzelnen Stücks in seiner Ganzheit.
Aber jeder weiß, was seine Absicht in seiner Szene, seiner Rolle ist. Es gibt auch Spieler, die keine Rolle spielen, weil sie sie selbst bleiben. Aber auch sie wissen um ihre Absicht und um ihre Funktion darin. Jeder nach seinen Möglichkeiten! Und so, dass die Spielfreude im Vordergrund steht.
Sicherlich erleben wir so manchen Spieler, der über seine Fähigkeiten hinaus wächst und neue Erlebensbereiche betritt. Das freut uns ungemein. Dennoch sind wir nicht aus therapeutisch-beseelten Gründen theaterbegeistert, sondern aus dem einfachen Grund: Theater zu machen!
Aus einer Haltung, die aus dem gemeinsamen Spielen heraus wächst.
Wir sind ein Teil dieser Gesellschaft! Theater ist unser Botschaftsboot.
Und damit haben wir etwas zu sagen!
Bilder von de Premiere mit „RaumZeit- und Herzsprung“ in Rothenburg ob der Tauber:
Kontakt
Heike Pfänder
E-Mail: Heike.Pfänder@T-Online.de
Telefon: 09846/976890
Heidemarie Dawidziuk
E-Mail: Heidemarie Dawidziuk@diakoneo.de
Telefon: 09861/87477954