Absolventinnen der Berufsfachschule für Krankenpflege Schwabach erhalten den Staatspreis

Besondere Leistung gewürdigt: Vier examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen der Berufsfachschule für Krankenpflege in Schwabach wurden im Schwabacher Krankenhaus mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

Den Rahmen für die Verleihung des Staatspreises bot der diesjährige Neujahrsempfang, bei dem die Diakonie Neuendettelsau Ärzte, Pflegekräfte und alle weiteren Mitarbeitenden des Krankenhauses zu einem gemeinsamen Abend eingeladen hatte.

Seit Januar 2018 wird das Krankenhaus Schwabach mit einem Anteil von 75 Prozent von der Diakonie Neuendettelsau getragen. Die Stadt Schwabach behielt die restlichen 25 Prozent. Im Rahmen des Neujahrsempfangs luden Lars Bergmann, der geschäftsführende Leiter des Krankenhauses Schwabach, Dr. Rainer Pfrommer (Vorstand Gesundheit) und Pfarrer Matthias Weigart (Vorstand Bildung) auch dazu ein, sich gegenseitig auszutauschen. Dr. Rainer Pfrommer lobte in seiner Begrüßung unter Anderem die hohe Qualität, mit der das Krankenhaus trotz der Herausforderungen des Trägerwechsels weitergeführt wurde.

Pfarrer Matthias Weigart thematisierte die besonderen Leistungen im Nachwuchsbereich: „Bildung ist ein wichtiger Bereich für die Arbeit der Diakonie Neuendettelsau“, erklärte er und kam auf die vier Absolventinnen der Schwabacher Berufsfachschule für Krankenpflege zu sprechen. Sie hatten ihr Examen im vergangenen Jahr bestanden und wurden für ihre hervorragenden Ergebnisse nun mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Die Voraussetzung für den Staatspreis ist ein Abschlusszeugnis mit einer Durchschnittsnote von unter 1,5. „Wir freuen uns, dass die vier Absolventinnen die Schule zum Leuchten bringen“, betonte Weigart. Gemeinsam mit Dr. Rainer Pfrommer übergab er Tanja Kochs, Jennifer Sauber, Andrea Schnieders und Kerstin Walther die Urkunden.

Von links: Dr. Rainer Pfrommer (ganz links), Lars Bergmann (3.v.r.) und Pfarrer Matthias Weigart (rechts) überreichten Tanja Kochs, Jennifer Sauber, Andrea Schnieders und Kerstin Walther (von links) die Urkunden des Staatspreises. Schulleiterin Maria Schwarz (2.v.r.) zeigte sich stolz auf ihre ehemaligen Schülerinnen.

Für die Zukunft haben sich die vier Frauen vorgenommen, Praxiserfahrung zu sammeln, um vielleicht ein anschließendes Medizinstudium zu beginnen.

Schulleiterin Maria Schwarz lobte ihre ehemaligen Schülerinnen für gleich zwei Dinge: Für ihr vorbildliches Verhalten zur Stärkung des Zusammenhalts im Kurs und für ihr Vorhaben, das Preisgeld mit einer fünften Schülerin zu teilen, die zwar nicht die Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis erreicht, dafür das Examen aber mit dreimal der Note „sehr gut“ bestanden hatte.

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