EUTB-Beratungsstellen helfen auch weiter, wenn man seinen Bedarf noch nicht genau kennt


Die oberfränkische Behindertenbeauftragte Christina Flauder (links) informierte sich in Kulmbach über die Arbeit der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung EUTB. Der Riege der Berater gehören Thomas Odewald (Bayreuth), Julia Lunkenheimer (Bayreuth) sowie (stehend dahinter) Anja Pleiner (Bayreuth) und Katharina Buchta (Kulmbach) an. © Diakoneo

Die neue Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in Kulmbach und Bayreuth wird sehr gut angenommen. Dies wurde bei einem Informationsbesuch von Christina Flauder, der Behindertenbeauftragten des Bezirks Oberfranken, in der EUTB-Beratungsstelle Kulmbach deutlich. Die EUTB schließe mit ihrer Lotsenfunktion eine entscheidende Lücke im Beratungssystem, sagte Günter Binger, der die Offenen Hilfen von Diakoneo in der Region Bayreuth-Kulmbach leitet, bei dem Besuch.

Mit der EUTB gibt es nun eine Beratungsstelle, an die man sich auch dann wenden kann, wenn man noch nicht genau weiß, welche Hilfe und Unterstützung man benötigt. Die Beraterinnen und Berater kennen sich gut im Hilfe- und Unterstützungssystem aus.

Sie beraten selbst, können die Hilfesuchenden bei Bedarf aber auch an die richtigen Stellen weiter vermitteln. Wenn es sich um Problemlagen handelt, für die es noch keine Lösungen beziehungsweise Ansprechpartner in den Landkreisen gibt, machen sie sich selbst schlau. „In diesen Fällen spezialisieren sich die Beratungsstellen in Kulmbach und Bayreuth“, meinte Binger.

Träger der Beratungsstelle in Kulmbach ist Diakoneo, das größte diakonische Unternehmen in Süddeutschland mit rund 10.000 Mitarbeitern. Das Unternehmen ist vor wenigen Tagen als Zusammenschluss der Diakonie Neuendettelsau und des Diak Schwäbisch Hall entstanden. 

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