Bruckberger Sportler starteten mit zwei Team beim inklusiven Handballturnier

Sport verbindet: zum zweiten Mal fand das inklusive Handballturnier in Nürnberg statt. Auch heuer nahmen die Sportlerinnen und Sportler der Bruckberger Heime mit zwei Mannschaften teil.

Veranstaltet wurde das Turnier als Kooperationsprojekt zwischen dem Förderzentrum Jakob-Muth-Schule und der Geschwister-Scholl-Realschule unter der Organisation von Andreas Jesberger.

Die Bruckberger Sportler gingen dabei mit zwei „Unified-Mannschaften“ an den Start, die sich aus Sportlern mit und ohne geistige Behinderung aus den Bruckberger Heimen und aus Schülerinnen und Schülern der Laurentius-Realschule zusammensetzen. Die Teams begleitet hatten die beiden Sportlehrer Harald Spaniol (Laurentius-Realschule Neuendettelsau) und Stefanie Belzner (Förderzentrum St. Martin Bruckberg) sowie die Trainer und Mitarbeitenden der Bruckberger Heime Jeanette Barna, David Regner und Felix Beisler.

Die Mannschaften der Handball-Teams der Bruckberger Heime nahem am Turnier in Nürnberg teil.

„Diese Sportprojekte sind bei uns sehr beliebt. Nicht nur wegen des Sports, sondern auch wegen dem, was zwischen den Sportlern abseits des Spielfelds geschieht“, fassten die Bruckberger Trainer zusammen. Damit meinen sie vor allem die neuen Erfahrungen, die daraus entstehen, dass die Sportveranstaltungen unterschiedlichste Kinder- und Jugendliche zusammenbringen und einen Rahmen für tolle Erlebnisse bieten. „Das beginnt mit der gemeinsamen Fahrt zum Turnier, setzt sich über das Tragen einheitlicher Trikots fort und endet mit der Verabschiedung der Schülerinnen und Schüler am Ende der Veranstaltung“, erklärt Harald Spaniol.

Neben all diesen Erfahrungen spielen aber auch die Ergebnisse und die Platzierung für die Sportlerinnen und Sportler eine Rolle. „Mit einem vierten und einem dritten Platz in ihren jeweiligen Leistungsgruppen waren heuer zwar nicht alle Sportler zufrieden, aber auch der Umgang mit einer Platzierung mit der man nicht zufrieden ist, kann und will gelernt sein“, erzählen die Trainer. Eine deren wichtiger Aufgaben ist es auch, die Erlebnisse zu begleiten. Sie wissen, wie sie in solchen Momenten mit den Sportlern umgehen sollten. „Der eine Sportler braucht aufmunternde Worte, der andere motivierende Ansagen und wieder ein anderer eine Erklärung, warum ein Mitspieler so oder so reagiert hat“, erklärt Jeanette Barna und betont, dass gerade dieses individuelle Gestalten von Lernerfahrungen den Reiz dieser sportpädagogischen Arbeit für die Sportler und auch für uns Trainer so reizvoll macht.

Im Mai steht für die Bruckberger Sportler das heuer größte Erlebnis an: Dann finden die Special Olympics in Kiel statt. 

Weitere Pressemitteilungen
12. Oktober 2020

Im Rahmen der Dezentralisierung von Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung, entsteht in Wirsberg ein neues Wohngebäude für 24 Bewohner.

30. September 2020

Diakoneo hat für ein aktives Miteinander das Café der Begegnung im Terrassencafé des Wohnparks Neuendettelsau ins Leben gerufen. Mit einer kleinen Veranstaltung wurde dieses nun offiziell eröffnet.

29. September 2020

Nach langjährigem Dienst bei Diakoneo wurden Pfarrerin Karin Lefèvre und Pfarrer Peter Schwarz im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der St. Laurentiuskirche in Neuendettelsau verabschiedet.

28. September 2020

Die Diakonische Schwestern- und Brüderschaft spendet 5000 Euro. Zwei Drittel der Summe geht an die Seelsorgearbeit in den Senioreneinrichtungen von Diakoneo, aber auch die Seenotrettung "United 4 Rescue" und die ambulante Pflege in in der Propstei Kaliningrad in Russland werden unterstützt.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 98 74 / 8 - 22 97