Schüler des Christoph-Jacob-Treu Gymnasiums in Lauf engagieren sich für krebskranke Kinder

Die Klasse 7c des Christoph-Jacob-Treu Gymnasiums übergibt den Spendenscheck an Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfram Scheurlen und die stellvertretende Verwaltungsleiterin Kathrin Meckel. © Diakonie Neuendettelsau/Claudia Pollok

Sie haben Selbstgebasteltes und Essen auf etlichen Basaren verkauft: Mit dem Erlös helfen die Schülerinnen und Schüler des Christoph-Jacob-Treu Gymnasium in Lauf nun krebskranken Kindern an der Klinik Hallerwiese/Cnopfsche Kinderklinik. In zwei Jahren haben sie 570 Euro gesammelt.

Was lange währt, wird endlich gut: Die Klasse 7c des Christoph-Jacob-Treu Gymnasiums in Lauf an der Pegnitz spendet 570 Euro für die Behandlung von krebskranken Kindern und Jugendlichen in der Klinik Hallerwiese/Cnopfschen Kinderklinik der Diakonie Neuendettelsau. Vor zwei Jahren startete ihr Hilfsprojekt: Auf Sommer- und Winterbasaren in ihrer Schule verkauften die insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler Selbstgebasteltes und selbstgemachte Leckereien.

Schnell kamen pro Basar rund 50 Euro zusammen, erinnert sich die jetzige Klassenlehrerin Monica Harms. Sie hat die Klasse mitsamt dem Spendenprojekt von Andreas Philippi, dem vorherigen Klassenlehrer, übernommen. Die Jungen und Mädchen haben lange überlegt, wem sie mit dem Geld helfen können – aber dann war klar: Sie möchten eine regionale Einrichtung unterstützen. „Die Klasse wollte unbedingt krebskranken Kindern in der Cnopfschen Kinderklinik helfen", erzählte Harms bei der Spendenübergabe.

Eine Klinik-Führung zum Dank

Prof. Dr. med. Wolfram Scheurlen, Chefarzt der Pädiatrie und Kinderonkologie der Klinik Hallerwiese/Cnopfsche Kinderklinik, und stellvertretende Verwaltungsleiterin Kathrin Meckel dankten den Kindern für ihren Einsatz in den vergangenen zwei Jahren und machten spontan eine kleine Führung für sie. Vom Frühchen-Brutkasten bis zu den Klinik-Clowns nahmen die Schüler dabei viele neue Eindrücke aus dem Klinikalltag mit nachhause. Die Spende kommt der Station Regenborgen und der onkologischen Ambulanz zugute. Dort werden Kinder und Jugendliche mit einer Krebserkrankung behandelt.


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