Schwarzlicht-Gottesdienst am Freitag, 15. Februar um 19 Uhr

Diesen Freitag findet ein ganz besonderer Gottesdienst statt: Die Christophoruskapelle wird dunkel sein. Als einzige Lichtquelle wird eine Schwarzlichtlampe weiße oder neonfarbene Gegenstände zum Leuchten bringen. Unter dem Motto „Begegnung“ haben die Neuendettelsauer Konfirmandinnen und Konfirmanden im Rahmen des Projekts „Schwarzlicht-Wunderland“ ein Stück erarbeitet, dass alle Gottesdienstbesucher mit auf eine Reise für Augen und Ohren nimmt.

Kunstvermittlerin Ute Baumann hat sich vor vielen Jahren auf Schwarzlicht spezialisiert. Ein Wochenende lang besuchte die Kunstvermittlerin das Jugendzentrum in Neuendettelsau. Mit 14 Jugendlichen mit und ohne Behinderung setzte sie hier das Projekt „Schwarzlicht-Wunderland“ um.  „Wenn es ganz dunkel ist und nur ausgewählte Gegenstände in bunten Farben leuchten, schlüpfen sogar die Jungs und Mädchen in eine Hauptrolle, die sonst eher schüchtern und zurückhaltend sind“, erzählt sie. „In der Dunkelheit kann man sich verstecken und trotzdem leuchten. Es ist jedes Mal toll, zu sehen, mit welcher Freude die Jugendlichen dabei sind“, sagt sie. 

Die 14 Jungs und Mädchen aus Neuendettelsau hatten großen Spaß beim Schwarzlichtprojekt.

Die Jugendlichen verbindet eines: sie stehen kurz vor ihrer Konfirmation. „Das JUZ ist für die Konfirmandenarbeit der Diakonie Neuendettelsau verantwortlich und arbeitet schon seit vielen Jahren inklusiv“, berichtet JUZ-Leiterin Sandra Mayer. „Da wir in Neuendettelsau einige Heime und Schulen für Menschen mit Behinderung haben, gehören sie einfach mit dazu und sind bei uns immer willkommen.“

Im Schwarzlicht-Projekt lernten die Konfirmanden verschiedene Effekte und Formen des Schwarzlichts kennen. In drei Gruppen eingeteilt beschäftigten sie sich mit dem Thema „Begegnung“. Was bedeutet Begegnung für sie? Ute Baumann und die teilnehmenden Mitarbeitenden halfen den Jugendlichen, ihre Ideen zu kurzen Theaterstücken auszuarbeiten. Für die Umsetzung ihrer Beiträge schnitten sie Formen aus großen Pappkartons, bemalten verschiedene Materialien und suchten nach passender Musik, die ihre Choreographien untermalen wird.

Unter dem Motto „Begegnung“ findet am Freitag, 15. Februar um 19 Uhr der Schwarzlicht-Gottesdienst in der Christophoruskapelle in Neuendettelsau statt.

„Wir sind sehr froh, dass wir das Projekt anbieten können“, betont Diakonin Sandra Mayer. Das Projekt ist einerseits eine Fortbildung für Mitarbeitende und gleichzeitig ein Jugendprojekt mit den Konfirmandengruppen der Diakonie Neuendettelsau. Möglich gemacht wurde es durch die Aktion Mensch. Alle Material- und Verpflegungskosten übernahm der Bayerische Jugendring. 

Der Gottesdienst findet am Freitag, 15. Februar um 19 Uhr in der Christophorus-Kapelle, Altendettelsauer Straße, 91564 Neuendettelsau, statt. „So kommen einmal die Jugendlichen mit Behinderung in unsere Räume und im Gegenzug gehen wir in ihre Kirche“, sagt Mayer.

Weitere Pressemitteilungen
27. Mai 2020

Die St. Laurentiusgemeinde in Neuendettelsau hat sich gegen eine Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste entschieden, da viele der Gemeindemitglieder zur Risikogruppe gehören, die von einer Covid-19 Erkrankung besonders bedroht sind. „Der Schutz dieser Menschen liegt uns sehr am Herzen, weshalb wir mit öffentlichen Gottesdiensten noch warten“, sagt Pfarrer Dr. Peter Munzert.

26. Mai 2020

In Zeiten von Corona sind Ultraschalluntersuchungen ein Schlüsselelement, um zu sehen, wie es Covid-19-Patienten geht. Mit seiner Spende unterstützt der Rotary Club Nürnberg-Kaiserburg die intensivmedizinische Versorgung der Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik.

25. Mai 2020

Anders als die Schüler von allgemeinbildenden Schulen müssten Pflegeschüler vor und nach dem Unterricht an ihrer Schule jeweils 14 Tage Quarantäne einhalten, um der Verbreitung von Covid 19 in den Pflegeheimen vorzubeugen. Im Klartext: Für einen Theorieblock von 14 Tagen würden die Schülerinnen und Schüler sechs Wochen in ihrer Praxisstelle ausfallen. „Einen so langen Ausfall kann kaum ein Seniorenheim verkraften“, meint Philipp Böhm, Leiter der Diakoneo-Berufsfachschule für Pflege in Roth.

19. Mai 2020

Blauer Himmel, Sonne und Songs aus den 60er und 70er Jahren – gemeinsam mit Musiker Andreas Cipa brachte SIGENA-Koordinatorin Inge Spiegel musikalische Abwechslung in die Höfe der Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg (wbg). So konnten die Menschen in der Nachbarschaft die Corona-Isolation zumindest für kurze Zeit vergessen und ein exklusives Konzert von ihrem Balkon aus genießen.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 98 74 / 8 - 22 97