Rangauklinik Ansbach lud COPD-Patienten zum gemeinsamen Wandern ein

Die Bewegungsinitiative „Mein Atem, mein Weg“ richtet sich an Menschen, die an COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease), einer chronischen Lungenkrankheit, erkrankt sind. Gemeinsam folgten rund 60 Menschen der Einladung der Rangauklinik und der Berlin ChemieAG und wanderten gemeinsam.

Dabei passten die Teilnehmer die Strecke der gemeinsamen Wanderung entlang des Wasserscheideweges an ihre eigene Kondition an. Zur Auswahl stand eine blaue Strecke von einem Kilometer oder eine rote Strecke von 2,5 Kilometern. Bevor es losging durften die Teilnehmer unter Anleitung eines Physiotherapeuten einige Übungen zur Lockerung der Atemmuskulatur durchführen.

Bei guten Wettervoraussetzungen trafen sich rund 60 Menschen mit einer Lungenkrankheit um gemeinsam zu wandern.

Sich regelmäßig zu bewegen ist für COPD-Patienten eine wichtige Prävention, um dem Abbau der Leistungsfähigkeit entgegenzuwirken und so die Lebensqualität länger zu erhalten. Wie Hardy Zießler, Pflegedienstleiter der Rangauklinik berichtete, seien COPD-Patienten aufgrund ihrer Beschwerden oft dazu geneigt, sich zu schonen. „Das ist aber nicht der richtige Weg, denn wer nichts tut gerät schneller in Atemnot“, erklärte Zießler.

Das verdeutlichten auch die Organisatoren der Bewegungsinitiative „Mein Atem, mein Weg“. Wandern kann der Atemnot effektiv entgegenwirken. Durch die Bewegung werden die Muskulatur und die Organe mit mehr Sauerstoff versorgt. Das komme dem Patienten zu Gute. 

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