„Gesungene Gebete“ sind das zentrale Element des Friedensprojekts HAGIOS von Helge Burggrabe. Am Sonntag, 8. März, kommt der 46-jährige Komponist nach Neuendettelsau, wo um 18 Uhr in der St. Laurentiuskirche ein HAGIOS-Liederabend beginnt. © Sibylle Zettler


Datum:
08. März 2020

Uhrzeit:
18:00 Uhr


Ort:
St. Laurentiuskirche, Neuendettelsau

Informationen:
Mit dem HAGIOS-Projekt verfolgt Helge Burggrabe die Idee, dass jeder Mensch singen kann: „Es gibt an diesem Abend keine falschen Töne“, erklärt der Musiker. Nicht der perfekte Gesang prägt das Miteinander, sondern die Freude, sich von der eigenen Stimme als Ausdrucksmöglichkeit der Seele und vom Miteinander im sakralen Raum der Kirche berühren zu lassen. Damit greift Helge Burggrabe ein Zitat des berühmten Geigers und Dirigenten Yehudi Menuhin auf: „Das Singen ist die Muttersprache aller Menschen“.

Die Konzerte laden in Offenheit und Ruhe zum Innehalten, Lauschen und Mitsingen ein. Im Wechsel von vielstimmigem Gesang, kontemplativer Stille und Klangimprovisationen verwandelt sich die Laurentiuskirche in einen großen transparenten Klangraum. Die Gesänge können zu innerem Frieden führen, ohne den kein äußerer Frieden denkbar ist, ist Burggrabe überzeugt.

Den Liederfundus für die Mitsingkonzerte entwickelt Burggrabe seit 2015. In diesen Liedern führt er die alte Gesangs-Tradition der Klöster und Gemeinschaften wie Taizé fort. Inspiriert wird er dabei durch das altgriechische Wort Hagios für das „Heilige“, das laut Burggrabe das „Nicht-Nennbare“ umreißt. An den bisher über 60 Mitsingkonzerten im deutschsprachigen Raum haben schon mehr als 15.000 Mitsängerinnen und Mitsänger teilgenommen. Auf einen festen Eintritt wird bei den Konzerten grundsätzlich verzichtet.

Kontakt:
Kantor
Martin Peiffer
Tel.: +49 9874 8-2601
E-Mail: martin.peiffer@diakoneo.de