Stellungnahme von Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau, im Namen des Vorstands zum Ausgang der bayerischen Landtagswahl am 14. Oktober 2018

Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl spiegelt die Unzufriedenheit vieler Wähler mit den etablierten Parteien und die Wahrnehmung politischer Verantwortung durch einzelne Politiker in den letzten Monaten wieder. Es nimmt die gewählten Politiker in die Verantwortung, schnell eine stabile Regierung zu bilden. Das sollte aufgrund des Wahlergebnisses, das mehrere Möglichkeiten der Koalitionsbildung eröffnet, zügig geschehen können. Die gewachsene Meinungsvielfalt im Parlament kann ein Vorteil sein – allerdings nur wenn die unterschiedlichen Standpunkte in gegenseitigem Respekt ausgetauscht werden.

In diesem Zusammenhang ist uns die folgende grundsätzliche Erklärung wichtig: Angesichts einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft bekennt sich die Diakonie Neuendettelsau zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit sowie zu Europa als Friedens- und Freiheitsprojekt. Wir treten Hass und Gewalt in allen Formen entschlossen entgegen. Es spielt für uns keine Rolle, ob sie von Rechts- und Linksextremismus oder radikaler Religiosität motiviert sind.

Die Diakonie Neuendettelsau ist bunt und weltoffen. Vielfältige kulturelle Hintergründe unserer Mitarbeitenden begreifen wir als Bereicherung und Chance. Unter unserem Dach ist Platz für Menschen mit verschiedenen Meinungen. Wir bieten Raum für den respektvollen Dialog, ziehen dabei aber klare Grenzen.

Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, die Missachtung der Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und anderen gesellschaftlichen Gruppen sind mit unserer christlichen Grundhaltung nicht vereinbar.

Vor dem Hintergrund unserer Unternehmensgeschichte wollen wir mit unserer klaren Positionierung zu gesellschaftlichen, politischen und ethischen Fragestellungen die öffentliche Diskussion bereichern. Wir fördern damit aber auch den Diskurs in den Reihen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, damit sie sich dieser Ausrichtung bewusst sind und wir uns alle gemeinsam für die damit verbundenen Ziele einsetzen.

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13. Januar 2022

Die Diakoneo Fachstelle für pflegende Angehörige Stadt und Landkreis Ansbach bildet im Frühjahr speziell geschulte Demenzbegleiter*innen aus. Schwerpunkte der Schulung sind das Krankheitsbild "Demenz", der Umgang mit den Betroffenen, rechtliche Grundlagen sowie die Unterstützung im Haushalt.

20. Dezember 2021

So viele Weihnachtsgeschenke haben noch nie unter den Weihnachtsbäumen des Diakoneo Kinder- und Jugendbereichs für Menschen mit Behinderung in Neuendettelsau gelegen: Nach der traditionellen Spendenaktion „Gifts from the Griffins!“ der 12th Combat Aviation Brigade (12th CAB) aus Katterbach haben die US-Soldatinnen und Soldaten Geschenke im Wert von umgerechnet 8.000 Euro nach Neuendettelsau gebracht.

16. Dezember 2021

Ein Wandler zwischen den Welten: Nach mehr als vierzig Dienstjahren verabschiedet sich Hartmut Assel, der Leiter der Werkstätten in Obernzenn und Rothenburg, in den Ruhestand. Immer den Fokus auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderung gerichtet, prägte er die Entwicklung der Diakoneo Werkstätten an entscheidender Stelle. Zu seinen Highlights gehörte auch die Umsetzung des jährlichen Motorradgottesdiensts an der Seite des Vorstandsvorsitzenden Dr. Mathias Hartmann.

15. Dezember 2021

Hilfe für pflegebedürftige Menschen in Weißrussland: Der Diakoneo Seniorenpark am Kreuzberg in Crailsheim spendet Hilfsmittel wie Rollatoren, Pflegebetten oder Rollstühle an die Weißrusslandhilfe Crailsheim. Der Verein verteilt die Spenden an Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder Privathäuser vor Ort.

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