Kooperationsprojekt informiert über ernährungsbedingte Krankheitsbilder in der KiTa

Laktoseintoleranz, Zöliakie oder Adipositas - all diese Krankheiten sind in allen Altersklassen in Deutschland verbreitet und kommen deshalb auch in Einrichtungen für Kinder vor. In einer Kooperation mit der Berufsfachschule für Diätassistenten (BFSD) konnten die Berufspraktikanten der Fachakademie für Sozialpädagogik (FakS) nun vieles über diese drei Krankheitsbilder lernen.

Bis auf die Größe und ein bisschen weniger Salzkörner sehen die beiden Laugenbrezen eigentlich gleich aus. Und doch unterscheiden sie sich in einem Punkt: Eine Brezel ist glutenfrei. „Gluten ist in allen Getreidesorten enthalten, die bei uns so auf den Tisch kommen“, sagt Lorena Springer. Das bedeutet also, dass auch in allen Getreideprodukten Gluten enthalten ist, beispielsweise in Brot, Mehl oder Nudeln. Bei der Zöliakie - der Glutenunverträglichkeit - dürfen Patienten diese Produkte nicht zu sich nehmen, weil daraus eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut resultiert. Tun sie es doch, sind Symptome wie Bauchschmerzen, Müdigkeit oder Erbrechen die Folge. „Wenn man die Krankheit nicht richtig behandelt, können sogar Osteoporose oder Darmkrebs als Spätfolgen auftreten“, erklärt Lorena weiter.„Wichtig für die Betroffenen ist, dass sie sich glutenfrei ernähren. Auch sollten die Küchenutensilien nicht mit glutenhaltigen Produkten in Berührung kommen, da kleinste Spuren Mehlstaub schädlich sind“, rät sie. 

Lorena Springer erklärt wie die Berufspraktikantinnen der FakS mit Zöliakie-Betroffenen umgehen können.

Lorena befindet sich im 3. Ausbildungsjahr der Berufsfachschule für Diätassistenten der Diakonie Neuendettelsau. Das Kooperationsprojekt ist für sie und ihre Mitschülerinnen ein großes Ereignis. „Es ist unser drittes großes Projekt, in dem wir praktisch erproben, was wir bei Beratungsgesprächen beachten sollen“, sagt sie. Um ihre Beratungsstunde anschaulicher zu machen, setzt sie selbst auch auf viele praktische Übungen. So lässt sie die Studierenden der FakS die Laugenbrezen probieren oder glutenhaltige und glutenfreien Produkten sortieren. Einen Raum weiter erklärt Lena Barth das Krankheitsbild der Laktoseintoleranz, während im letzten Klassenzimmer Elena Tonkel über Adipositas spricht.

Mit dabei ist Bettina Schumann-Flemmer, die zusammen mit Marion Stahl das Kooperationsprojekt koordiniert. „Solche Projekte sind toll. Unsere Schülerinnen der BFSD können unter realen Bedingungen Beratungsgespräche üben, während die Studierenden der FakS viele Informationen über Krankheitsbilder erhalten, die sie mit in ihre spätere Arbeit nehmen können“, betonen die beiden Lehrkräfte. "Eine Win-Winsituation für beide Schulen – und zudem lernen sich dabei alle auch besser kennen."

Weitere Pressemitteilungen
16. September 2020

Bei etwa einem Drittel der Menschen treten im Laufe ihres Lebens Veränderungen des Gewebes und der Funktion der Schilddrüse auf, was zu verschiedenen Beschwerden führen kann. Oft sind die Betroffenen verunsichert, ob ein operativer Eingriff notwendig ist oder eine Behandlung mit Medikamenten ausreicht. In der Diakoneo Klinik Schwabach können sich Menschen mit Schilddrüsenveränderungen beraten und operative Therapieoptionen prüfen lassen.

16. September 2020

Die Rangauklinik Ansbach, die Cnopfsche Kinderklinik Nürnberg und das Diak Klinikum Schwäbisch Hall wurden vom F.A.Z-Institut in ihr Ranking „Deutschlands beste Krankenhäuser“ aufgenommen. Zusätzlich zur Auswertung der gesamten Krankenhäuser beurteilte das Institut auch die Abteilungen der Krankenhäuser.

11. September 2020

Durch den Umzug der Diakoneo Berufsfachschule für Pflege aus Nürnberg in die Fürther Südstadt bekommt die Bildungslandschaft in Fürth ein weiteres attraktives Angebot. Zusätzlich ergänzt Diakoneo das Angebot an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Fürth durch eine weitere Fachschule.

01. September 2020

Lange war nicht klar, ob es in diesem Jahr überhaupt Angebote geben kann und in welchem Umfang lange Geplantes umgesetzt werden darf. Doch dank des enormen Einfallsreichtums, Spontanität und der trotzdem aufwändigen Planung gibt es auch in diesem Jahr ein Sommerferienprogramm des Jugendzentrums.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 98 74 / 8 - 22 97