Sportteams der Diakonie Neuendettelsau waren erfolgreich

Insgesamt 170 Sportler mit und ohne Behinderung aus ganz Bayern folgten vergangenes Wochenende der Einladung von Special Olympics Bayern und der Diakonie Neuendettelsau und versammelten sich im Ansbacher Freizeitbad Aquella. Dort fand das inklusive Landesschwimmfest statt, bei dem sich die Teilnehmer in unterschiedlichsten Disziplinen messen konnten.

„Ich will gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben.“ Mit dem Eid von Special Olympics eröffneten Athlet Thomas Kurz und Unified-Partner Steffen Meyer das Landesschwimmfest im Ansbacher Freizeitbad Aquella.

In spannenden und oft sehr engen Rennen lagen Begeisterung und manchmal auch Enttäuschung nahe beieinander. Die Begeisterung konnte man dann in Dezibel messen – der oder die jeweils Schnellste wurden von Teamkollegen lautstark gefeiert.

Über 170 Schwimmerinnen und Schwimmer kamen nach Ansbach. Fotonachweis: Bastian Glückselig

Neu war der Gehwettbewerb, bei dem die Teilnehmer eine Strecke von 25 Meter im 1,20 Meter tiefen Wasser bewältigen durften. Die überwiegend jungen Teilnehmer waren mit dem gleichen Ehrgeiz wie ihre Schwimmkollegen bei der Sache und kämpften um die Medaillen. "Ein toller Erfolg für Menschen mit Behinderung, die nicht schwimmen können, sich aber gerne im Wasser bewegen", sagte Angela Maußer, Organisatorin der Diakonie Neuendettelsau.

Große Freude und jede Menge schöne Momente erlebten die Sportler beim Landesschwimmfest im Aquella. Fotonachweis: Bastian Glückselig

Von der Diakonie Neuendettelsau waren aus allen Regionen Teams an der Medaillenvergabe beteiligt:

  1. Das Sportteam aus Bruckberg sammelte mit nur vier Teilnehmern eine beachtliche Anzahl an Medaillen und freute sich über einmal Staffelgold, viermal Silber und zweimal Bronze. Martin Hötzl und das Trainergespann zeigte sich sehr zufrieden.Aufgrund eines Trainerwechsels hatte die Bruckberger Schwimmmannschaft in den letzten Monaten nicht mehr regelmäßig an Wettbewerben teilgenommen. Nachdem sich das Trainerteam um Heide Tischer nun wieder verstärkt hatte, ist auch die Teilnahme an Wettbewerben wieder möglich. 
  2. Das Sportteam aus Himmelkron ging mit sechs Sportlern an den Start und holte einmal Gold, viermal Silber und viermal Bronze.
  3. Die größte Gruppe kam aus der Region Neuendettelsau mit zwanzig Athletinnen und Athleten sowie acht Unified-Partnern. Sie holten zweimal Staffelgold bei den unified-Wettbewerben, einmal Staffelgold, 18. Goldmedaillen, elf Silbermedaillen und elf Bronzemedaillen. Aus Neuendettelsau kommt auch einer der sieben Athleten aus Deutschland, die bei den Weltspielen in Abu Dhabi vertreten sind.
  4. Ein gemeinsames Team mit insgesamt 13 Sportlern stellten Obernzenn und Rothenburg und kamen dabei auf viermal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze.
  5. Das Team mit der lautesten Anfeuerung kam aus der Region Polsingen, Oettingen und Gunzenhausen. Sie hatten elf Athleten und zwei Unified-Partner dabei und freuten sich über sechsmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze.

Das Sportteam aus Bruckberg freute sich, wieder an einem Wettkampf teilzunehmen.

Das Sportteam aus Polsingen-Oettingen-Gunzenhausen freute sich über die vielen Medaillen, die sie beim Landesschwimmfest sammelten.

„Ohne Unterstützung der zahlreichen Helfer aus der Region und des Aquellas ginge so eine Veranstaltung nicht“, betont Angela Mausser. Das Landesschwimmfest soll deshalb 2021 wieder in Ansbach stattfinden und langfristig in Mittelfranken etabliert werden.

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