Unabhängige Beratung in Kulmbach rund um die Teilhabe
Staatssekretärin Kramme informierte sich in der neuen EUTB-Beratungsstelle

Als „Netzwerker im System“ versteht sich Katharina Buchta, Beraterin in der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Kulmbach. Über die Arbeit der noch jungen Beratungsstelle in der Klostergasse 5a informierte sich jetzt die Bundestagsabgeordnete Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales.
Ziel der EUTB ist es, dass es keine weißen Flecken in der Beratung mehr gibt, erläuterte Günter Binger, Leitung Offene Hilfen Bayreuth-Kulmbach bei Diakoneo. Das gemeinnützige Unternehmen Diakoneo ist Träger der Beratungsstelle.
Die Mitarbeiter haben eine pädagogische Ausbildung und wurden nach dem Peer-Prinzip ausgewählt. Das heißt, dass Sie entweder selbst von einer Behinderung betroffen sind oder einen betroffenen Menschen in der nahen Verwandtschaft haben.
Die Ratsuchenden melden sich in Regel telefonisch an, erzählt Katharina Buchta. Manche kommen aber auch spontan vorbei. Da das Angebot noch relativ unbekannt ist, baut sie derzeit ihre Kontakte zu Ämtern, Sozialversicherungen, Kliniken und anderen Partnern aus. In der Beratungspraxis greift sie auf das bestehende Netzwerk von Beratungsstellen zurück.
Die Kunden interessieren sich zum Beispiel für Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung außerhalb von Werkstätten, aber auch für eine Vielzahl weiterer Themen vom Schwerbehindertenausweis bis zum richtigen Kita-Platz für ein Kind mit Down-Syndrom. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig. Man muss nirgendwo Mitglied sein oder werden. Die EUTB versteht sich als zentrale Anlaufstelle, die unter anderem in den komplizierten Regelungen des Sozialrechts gibt.
Jürgen Zenker (Vorstand Dienste für Menschen bei Diakoneo) nutzte die Gelegenheit, um mit Staatssekretärin Kramme über die Herausforderungen zu sprechen, die das Bundesteilhabegesetz mit sich bringt.
Gefördert wird die EUTB auf Grundlage des Sozialgesetzbuches vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).
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