Das FranceMobil besuchte die Schülerinnen und Schüler des Löhe-Campus

Jeweils einen Tag hielt das FranceMobil an der Laurentius-Realschule und am Laurentius-Gymnasium und brachte durch Spiel und Spaß die französische Sprache und Kultur in die Klassenzimmer.

„Bonjour. Je m’appelle Antoine“, sagt Antoine Sourdeau, streckt einem Schüler die Hand hin und fragt „Et toi?“ Die anderen Mitschüler kichern verlegen und der Schüler tauscht Blicke mit seinem Nachbarn aus, dann schüttelt er die Hand des jungen Mannes. Antoine Sourdeau wendet sich jetzt lächelnd den anderen Schülern zu, ruft „salut!“ und winkt. Die Jungen und Mädchen tun es ihm gleich. „Salut!“, rufen sie alle durcheinander.

Wie begrüßt man sich förmlich und umgangssprachlich? Antoine Sourdeau zeigte es den Schülern.

Ohne ein deutsches Wort zu verwenden, hat es Antoine Sourdeau geschafft den Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen der Laurentius-Realschule und der 5. und 7. Klassen des Laurentius-Gymnasiums beizubringen, sich auf Französisch zu begrüßen. Die Schüler haben verstanden, dass „Bonjour“ für das förmliche „guten Tag“ steht, während „salut“ eher zur Begrüßung unter Freunden benutzt wird.

Antoine Sourdeau ist mit seiner Kollegin Julia Tanneau als Lektor des FranceMobils in Nordbayern unterwegs. Sie besuchen Klassen in Schulen und Ausbildungsstätten, die noch keinen Französischunterricht hatten. Mit dem Programm, das 2002 von der Robert-Bosch-Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen wurde, werben die beiden für die Sprache und Kultur des Nachbarlandes.

Das französische Alphabet lernten die Jungen und Mädchen indem sie mit Julie Tanneau Galgenmännchen spielten.

Das klappt indem sie mit den Schülern nur Französisch sprechen. Innerhalb einer Unterrichtsstunde bringen sie den Kindern nicht nur bei, wie sie sich vorstellen können, sondern geben ihnen auch einen Einblick in das Zählen oder Wörter, die im Deutschen und Französischen gleich klingen. Das schaffen sie mit viel Witz und interaktiven Spielen.

Mit Antoine Sourdeau und Julie Tanneau lernten die 6.Klässler die französische Sprache kennen.

„Am Ende sind die Kinder jedes Mal erstaunt, wie gut der Austausch geklappt hat“, sagt Lehrkraft Gabrielle Altmann, die sich über den Besuch des FranceMobils sehr freut. „Das Programm richtet sich hauptsächlich an Kinder, die noch keinen Französischunterricht hatten, sich aber entscheiden müssen, welchen Zweig sie im kommenden Schuljahr wählen sollen. Durch die Interaktion merken sie, dass die Sprache gar nicht so schwer ist“, erklärt sie.


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