Diakonie Neuendettelsau und Rummelsberger Diakonie begrüßen Kabinettsbeschluss

Die Rummelsberger Diakonie und die Diakonie Neuendettelsau begrüßen den Beschluss des Bayerischen Kabinetts, ein Sonderinvestitionsprogramm des Freistaats zur Förderung von inklusivem Wohnraum für Menschen mit Behinderung aufzulegen.

Die beiden diakonischen Unternehmen hatten die Forderung nach einem solchen Programm bei einem Pressegespräch in Nürnberg vor zwei Wochen unterstrichen. Sozialministerin Kerstin Schreyer machte sich außerdem vor wenigen Tagen bei einem Besuch der Einrichtungen für Menschen mit Behinderung der Diakonie Neuendettelsau in Polsingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) ein persönliches Bild von der Situation. Im Rahmen der Visite, bei der sie mit Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern ins Gespräch kam, sagte sie zu, sich bei der Kabinettssitzung für ein solches Sonderinvestitionsprogramm stark zu machen.

„Auch wenn die Laufzeit von 20 Jahren ziemlich lang gestreckt ist und die Mittel nicht reichen werden, um alle Wünsche zu erfüllen, geht die Staatsregierung damit einen wichtigen Schritt in Richtung Teilhabe“, sagte Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau.

„Wir werden jetzt schnell die bereits geplanten und weitere Projekte umsetzen und attraktive Wohnangebote für Menschen mit Behinderung schaffen. Damit wird es möglich eine wesentliche Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention in Bayern schneller zu erfüllen“, so Dr. Günter Breitenbach, Vorstandsvorsitzender der Rummelsberger Diakonie.

Im Rahmen der Konversion werden die historisch gewachsenen, großen und häufig ländlichen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung dezentralisiert und weiter entwickelt. Das Ziel sind kleinere Häuser in Wohngebieten von Städten und Gemeinden mit guter Infrastruktur sowie eine Öffnung der Traditionseinrichtungen, die gerade für Menschen mit schwereren Behinderungen noch immer ein gutes Lebensumfeld bieten. Oft entsprechen die Häuser dort aber nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Wohnqualität und Pflege, so dass Ersatzbauten nötig sind.

Allein die bayerischen Diakonien benötigen bis 2030 für den Prozess der Konversion 206 Millionen Euro.

Weitere Pressemitteilungen
18. Januar 2022

Diakoneo Athletin Stefanie Scherer ist als 1. Athletensprecherin von Special Olympics Bayern bei den „Special Olympics Nationale Spiele“ 2022 in Berlin dabei. Außerdem bewirbt sie sich für die Olympischen Weltspiele, die 2023 zum ersten Mal in Deutschland ausgetragen werden. Schon jetzt durfte Stefanie Scherer das Logo der Weltspiele im Sky Sportstudio präsentieren.

18. Januar 2022

Dank zahlreicher Spenden beim Christbaumverkauf und des Verkaufs von Werkstatt-Inventar kamen 2.500 Euro zusammen. Den Betrag spenden, stellvertretend für die Werkstatt Bruckberg, Werkstattleiter Marco Michel, Sven Hahn, 1. Vorsitzender Werkstattrat, und André Schleiernick, 1. Vorsitzender der Bewohnervertretung, der Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e.V., um die Betroffenen der Flutkatastrophe zu unterstützen.

13. Januar 2022

Die Diakoneo Fachstelle für pflegende Angehörige Stadt und Landkreis Ansbach bildet im Frühjahr speziell geschulte Demenzbegleiter*innen aus. Schwerpunkte der Schulung sind das Krankheitsbild "Demenz", der Umgang mit den Betroffenen, rechtliche Grundlagen sowie die Unterstützung im Haushalt.

20. Dezember 2021

So viele Weihnachtsgeschenke haben noch nie unter den Weihnachtsbäumen des Diakoneo Kinder- und Jugendbereichs für Menschen mit Behinderung in Neuendettelsau gelegen: Nach der traditionellen Spendenaktion „Gifts from the Griffins!“ der 12th Combat Aviation Brigade (12th CAB) aus Katterbach haben die US-Soldatinnen und Soldaten Geschenke im Wert von umgerechnet 8.000 Euro nach Neuendettelsau gebracht.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 98 74 / 8 - 22 97