Über die Ausstellungen im Studentenwohnheim von Diakoneo ist ein Buch erschienen 


Künstler Thomas Duttenhoefer neben seinem spontan gezeichneten Wandgemälde im collegium oecumenicum. © Diakoneo/Claudia Pollok

Ein Jubiläum, ein Buch und eine Vernissage – als wäre das im collegium oecumenicum (coe) noch nicht Grund genug zum Feiern legte Künstler Thomas Duttenhoefer noch eins drauf: Der Bildhauer und Maler zeichnete vor der Ausstellungseröffnung spontan ein Gemälde auf eine freie Wandfläche des coe in Bamberg.

Auf dem Weg zur Mensa begleitet die internationalen Studierenden künftig Hirtengott Pan mit seiner Flöte – ein Mischwesen aus Mensch und Ziegenbock, das aus der griechischen Mythologie stammt.

Prof. Dr. Bernd Goldmann, Georg Jakobsche ( Studienleiter im collegium oecumenicum), Künstler Thomas Duttenhoefer und Dr. Mathias Hartmann (Vorstandsvorsitzender von Diakoneo) (von links) © Diakoneo/Claudia Pollok

Georg Jakobsche, Studienleiter im collegium oecumenicum, war bei der Entstehung des Kunstwerks dabei und ist begeistert von der bleibenden Erinnerung. Für ihn spiegelt der „neuste Duttenhoefer“ die Leichtigkeit des Lebens wider und passt damit sehr gut ins Haus.

Das collegium oecumenicum hat von Anfang an seine Türen für Kunst geöffnet, berichtete auch Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender von Diakoneo, der das Haus selbst einige Jahre geleitet hat. Prof. Dr. Bernd Goldmann, der ehemalige Leiter des Bamberger Künstlerhauses Villa Concordia, hat in 20 Jahren insgesamt 20 Ausstellungen im Studentenwohnheim auf die Beine gestellt. „Vielen Dank für ihre Treue, die Intensität ihres Engagements und ihren Eifer“, bedankte sich Hartmann bei Goldmann.

Georg Jakobsche (Studienleiter im collegium oecumenicum) überreicht Prof. Dr. Bernd Goldmann für sein großes Engagement ein besonderes Geschenk. © Diakoneo/Claudia Pollok

Die Jubiläumsausstellung „Ad Fontes“

Mit Thomas Duttenhoefer stellt in diesem Wintersemester ein renommierter Bildhauer und Maler seine Werke im collegium oecumenicum aus. Seine Schau heißt „Ad Fontes“, was so viel heißt wie „zu den Quellen“. Ausgestellt sind großformatige Kohle-Arbeiten auf Papier. Beeinflusst durch seinen Zivildienst in einem Pflegeheim setzte sich Duttenhoefer mit dem Menschenbild und dessen Vergehen auseinander. Die Schau ist noch bis zum 31. Januar 2020 im Eingangsbereich und der Kapelle im coe zu sehen.

Die Vernissage zur Ausstellung „Ad Fontes“ von Thomas Duttenhoefer im collegium oecumenicum © Diakoneo/Claudia Pollok

Das Buch zum Jubiläum

Das Buch „Annäherungsversuche. 20 Jahre Kunst am coe Bamberg“ präsentiert die Ausstellungen der letzten zwei Jahrzehnte im collegium oecumenicum und die Künstler. Herausgeber ist Prof. Dr. Bernd Goldmann, der mit Pfarrer Hans Roser, dem Ideengeber und Gründer des Collegium Oecumenicum, die Ausstellungsreihe etabliert hat.

Am Buch mitgewirkt haben Pfarrer Andreas Wahl, ehemaliger Studienleiter des collegium oecumenicum, Matthias Honold, Leiter des Zentralarchivs von Diakoneo und Günter Menzner (graphische Gestaltung). Förderer des Kunstbuches sind die Stiftung Ökumenisches Geistliches Zentrum, die Oberfrankenstiftung und Waves Wassertechnik.

Das Buch ist für 28 Euro im coe und bei Matthias Honold (Zentralarchiv/Bibliothek) zu erwerben und kann im Buchhandel bestellt werden (ISBN: 978-3-947552-09-2).

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