Diakoneo-Theatergruppe Rampenlicht besucht „Die kleine Hexe“ in den Kreuzgangspielen in Feuchtwangen
Neuendettelsau, 17. August 2026 – Rollentausch bei der Theatergruppe Rampenlicht: Nach ihrem eigenen, umjubelten Erfolg vor ausverkauften Rängen mit „Pippi Langstrumpf“ wechselten die Akteure von Diakoneo Wohnen Bruckberg nun die Perspektive. Als Zuschauer besuchten sie die Kreuzgangspiele in Feuchtwangen und feierten das Ensemble der Kinderproduktion „Die kleine Hexe“.
Seit mittlerweile 30 Jahren bereichert die Bruckberger Theatergruppe Rampenlicht des Bereichs Wohnen von Diakoneo unter der Leitung von Martin Piereth die Kulturlandschaft. Seit 18 Jahren ist ihr Gastspiel bei den Kreuzgangspielen ein fester Höhepunkt, und die Saison der Bruckberger endete in diesem Jahr bei hochsommerlichen Temperaturen und wolkenlosem Himmel, ausgestattet mit eigenen Hexenhüten und ganz ohne Lampenfieber, mit dem Besuch „Der kleinen Hexe“.
Die Vorfreude auf den Saisonabschluss war in diesem Jahr groß, denn auf der Bühne standen zwei bekannte Gesichter: Profi-Schauspieler Philipp Peters und Sophie Militzer, die die „Rampenlichter“ zuvor als Gast auf der Bühne unterstützt hatten und dort den Leiter des Jugendamtes, Herrn Prysselius, beziehungsweise die Lehrerin von Pippi Langstrumpf verkörperten.
„Diese besondere Kooperation hat Tradition, denn seit zwölf Jahren spielen regelmäßig Profis aus dem Feuchtwanger Ensemble in enger Absprache mit Intendant Johannes Kaetzler gemeinsam mit der Bruckberger Theatergruppe“, erklärt Piereth.
Als erfahrene Bühnenakteure, die die Gegebenheiten im Kreuzgang bestens kennen, blickten die Rampenlichter mit Expertenaugen auf die Inszenierung. Besonders die Kulissen, die Kostüme und die mitreißenden Musikeinlagen ernteten großes Lob. Auch die schauspielerische Leistung, bei der einige Darsteller blitzschnell in Doppelrollen schlüpften und das Kostüm wechselten, hinterließ bleibenden Eindruck.
Neben der Bewunderung für die künstlerische Leistung gab es auch großes Mitgefühl: Bei schweißtreibenden 35 Grad im Schatten zollten die Bruckberger den Profis in ihren dicken Kostümen höchsten Respekt. „Die Armen haben bestimmt fürchterlich geschwitzt“, war die einhellige Meinung auf der Heimfahrt, bei der das Stück noch lange das beherrschende Thema war.
Der gelungene Tag endete mit einem gemeinsamen Fotoshooting und herzlichen Abschiedsworten des Feuchtwanger Ensembles.
Das Vorfreude-Fazit der Profis: „Wir freuen uns jetzt schon, wenn Ihr wieder nach Feuchtwangen kommt – und sind gespannt, welches Stück ihr zu eurer Theatersaison im nächsten Jahr mitbringen werdet.“