EUTB-Beratungsstellen werden Ende November fertig

Bald sind sie fertig: Die Renovierungsarbeiten der neuen Büroräume der EUTB-Beratungsstellen der Diakonie Neuendettelsau und von Regens Wagner laufen auf Hochtouren. Ende November sollen die Beratungsstellen in Bayreuth und Kulmbach eine erste Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige bieten.

Unabhängige Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige sind ein weiterer Schritt hin zu einer besseren Teilhabe in der Gesellschaft. Dafür setzt sich auch die Diakonie Neuendettelsau ein und bietet seit Kurzem in Zusammenarbeit mit Regens Wagner das Konzept der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ (kurz: EUTB) an. Die EUTB ist eine erste Anlaufstelle für Fragen aus allen Lebensbereichen rund um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Das Projekt greift das Beratungskonzept des sogenannten „Peer Counselings“ auf, bei dem Menschen in gleichen Lebenssituationen und auch Menschen mit Behinderung die Fachkräfte unterstützen oder eigenständig als Berater fungieren.

Thomas Odewald (Diakonie Neuendettelsau), Katharina Buchta (Diakonie Neuendettelsau für die EUTB Beratungsstelle Kulmbach), Julia Lunkenheimer (Regens Wagner) und Anja Pleiner (Diakonie Neuendettelsau) freuen sich schon auf ihre neuen Büros.

„Da noch keine Büros zur Verfügung waren, haben die Mitarbeitenden bislang nur telefonisch beraten“, erklärt Günter Binger, der Leiter der Offenen Hilfen Himmelkron. „Ende November sollen die neuen Büroräume in Bayreuth und Kulmbach fertiggestellt werden“, betont er. Die Renovierungsarbeiten in den neuen Büros befinden sich momentan in den letzten Zügen. Die Fertigstellung ist bis Ende November geplant. „Nächste Woche werden die Telefone angeschlossen, dann warten wir noch gespannt auf die neuen Möbel“, freute er sich.

Günter Binger und Katharina Buchta besuchten die Baustelle in Kulmbach.

Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Konzept lebt von der Vernetzung und steht in engem Kontakt mit Ämtern, Selbsthilfegruppen oder Vereinen. In der Beratungsstelle in Bayreuth werden Thomas Odewald, Anja Pleiner und Julia Lunkenheimer als Berater zur Verfügung stehen.

In Kulmbach beantwortet Katharina Buchta die Fragen der Menschen.

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