Regenbogenfahrer singen krebskranken Kindern ein Ständchen

Junge Patienten an der Diakoneo Cnopfschen Kinderklinik freuen sich über die Begegnung mit ehemaligen Erkrankten

Die Regenbogenfahrer der DeutschenKinderkrebsstiftung haben auf ihrer Mut-Mach-Tour an der Diakoneo CnopfschenKinderklinik Halt gemacht und die jungen Patienten mit einem Lied überrascht,in dem sie über ihre eigenen Erfahrungen mit der Krankheit singen.


Prof. Dr. Wolfram Scheurlen, Chefarzt der Kinderonkologie der Cnopfschen Kinderklinik, und Michael Satzinger von der Elterninitiative krebskranker Kinder empfingen die Regenbogenradfahrer auf der Hallerwiese. © Diakoneo/Claudia Pollok

Prof. Dr. Wolfram Scheurlen, Chefarzt der Kinderonkologie der Cnopfschen Kinderklinik, und Michael Satzinger von der Elterninitiative krebskranker Kinder empfingen die Regenbogenradfahrer auf der Hallerwiese und überreichten ihnen Care-Pakete mit Getränken, Müsliriegeln, Obst und einem Gruß aus der Station Regenbogen.

Prof. Dr. Wolfram Scheurlen: „Die Teilnehmer der Regenbogenfahrt sind alles ehemalige Patienten, die mit ihrer Aktion den aktuell in den Kinderonkologien Deutschlands behandelten Patienten Kraft, Hoffnung und Durchhaltevermögen vermitteln wollen: ‚Seht her, wir haben es geschafft, Ihr werdet es auch schaffen. ’ Die Regenbogenfahrt ist damit ein Symbol für die große Hoffnung und die großen Chancen für Kinder und Jugendliche, die an Krebs erkranken, denn über alle Diagnosen und Tumorformen gerechnet werden 80 Prozent der Patienten gesund.“

Sozialpädagogin Susan Kertscher vom Psychosozialen Fachdienst freute sich darüber, dass die Aktion den Kindern und Eltern zeigt, dass es ein Leben nach dem Krebs gibt: „Eine der größten Sorgen der Eltern ist, dass ihre Kinder nach der Chemotherapie mit Nachwirkungen zu kämpfen haben. Die Regenbogenfahrer zeigen, dass sogar sportliche Höchstleistungen, wie eine Radtour, wieder machbar sind.“

Die Elterninitiative krebskranker Kinder luden die Regenbogenfahrer anschließend ins Gelbe Haus zum Essen ein. Michael Satzinger, der selbst Vater eines ehemals betroffenen Kindes ist, rührt das Engagement der jungen Leute: „Ich weiß, wie es ist mit dem Rücken zur Wand zu stehen und zu glauben, dass es nicht weitergeht. Die Regenbogenfahrer beweisen, dass man den Krebs besiegen kann.“

Für die Kinder der Station Regenbogen überreichten die Regenbogenfahrer Prof. Scheurlen ein Foto von sich. © Diakoeno/Claudia Pollok

Die Regenbogenfahrt:

Die 29. Regenbogenfahrt findet vom 21. bis 28. August statt und führt von Ulm nach Würzburg. Die Regenbogenfahrer möchten den kleinen Patienten und ihren Eltern mit der Aktion Mut und Hoffnung schenken. Denn sie wissen aus eigener Erfahrung, wie viel Kraft es kostet, den Krebs zu besiegen. Alle Regenbogenfahrer hatten im Kindes- oder Jugendalter selbst eine Krebserkrankung.

Mehr Informationen unter: https://www.regenbogenfahrt.de/

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