„30 Jahre Mauerfall“ ist das Thema des Bürgerrechtlers am 1. Juli in Neuendettelsau


Rainer Eppelmann spricht am Gründungstag von Diakoneo in Neuendettelsau zum Thema „30 Jahre Mauerfall“. © Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Der DDR-Bürgerrechtler Rainer Eppelmann spricht am Montag, 1. Juli, ab 19 Uhr in der St. Laurentiuskirche in Neuendettelsau zum Thema „30 Jahre Mauerfall“. Anschließend diskutiert der evangelische Pfarrer, der mittlerweile Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist, bei einem Zeitzeugengespräch mit seinen Zuhörern.

Zu der Veranstaltung laden das Laurentius-Gymnasium und die Laurentius-Fachoberschule Neuendettelsau alle Interessierten ein. Für die Schulen – und alle anderen Einrichtungen der bisherigen Diakonie Neuendettelsau – ist der 1. Juli ein historischer Moment, weil an diesem Tag der Zusammenschluss mit dem Diak Schwäbisch Hall zu Diakoneo erfolgt. Diakoneo wird das größte diakonische Unternehmen in Süddeutschland mit über 10.000 Mitarbeitern sein.

Am Tag darauf sucht Rainer Eppelmann das Gespräch mit Schülern der Oberstufe zum Thema Widerstand in der DDR. Dabei wird es aber nicht nur um die Vergangenheit gehen. Welche Möglichkeiten haben Jugendliche heute, um sich politisch einzubringen? Warum sind rechtspopulistische Parteien gerade in Ostdeutschland so erfolgreich? Ist der Kommunismus angesichts wachsender sozialer Ungleichheit vielleicht ein alternatives Gesellschaftsmodell, das in der DDR nur schlecht umgesetzt wurde? So lauten einige Fragen, die Lehrkräfte und Schüler für das Gespräch vorbereitet haben.

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