Unabhängige Teilhabeberatung ist wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung

Staatssekretärin Annette Kramme informierte sich über die Entwicklung der EUTB-Beratungsstelle.

Kulmbach, 01.04.22 – Das Angebot der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Kulmbach und Bayreuth hat sich gut etabliert. Über die Entwicklung der Beratungsstellen informierte sich Bundestagsabgeordnete Annette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin für Arbeit und Soziales bei einem persönlichen Besuch. Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ist die erste Anlaufstelle für Fragen aus allen Lebensbereichen rund um die Teilhabe für Menschen mit Behinderung, für von Behinderung bedrohter Menschen und für deren Angehörige. 2018 sind die Beratungsstellen in Kulmbach und Bayreuth eröffnet worden. „Inzwischen hat sich die Teilhabeberatung etabliert. Sie wird als unabhängiges und niederschwelliges Angebot wahrgenommen“, erklärt Günter Binger, Leiter der Offenen Hilfen in Bayreuth und Kulmbach.

Die Beratung richtet sich dabei nach individuellen Bedürfnissen, ist trägerunabhängig und profitiert vom sogenannten Peer Counseling. Dabei beraten Personen mit gleichen oder ähnlichen Erfahrungen. „Nach mehr als vier Jahren in der Region haben wir viele Kontakte zu Ämtern, Sozialversicherungen, Kliniken und anderen Pantern geknüpft“, erzählt Katharina Buchta, die Beraterin in Kulmbach ist. Menschen mit Einschränkungen oder deren Angehörige suchen zum Beispiel Unterstützung bei der finanziellen Absicherung, beim Umgang mit Behörden und bei gesundheitlichen Fragen.

Gefördert wird die EUTB auf Grundlage des Sozialgesetzbuches vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Die EUTB war anfangs in zwei Projektphasen für insgesamt fünf Jahre bewilligt worden. Nun ist ein neuer Antrag für eine Verlängerung des Projektes um sieben Jahre gestellt worden. Den Besuch von Annette Kramme nutze das Team auch, um mit ihr über die Herausforderungen des Projektes zu sprechen. „Es ist wichtig, dass das Angebot nahtlos weiterläuft damit die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung gestärkt werden kann. Dafür ist oft eine Beratung über mehrere Jahre notwendig“, erklärt Günter Binger. Bundestagsabgeordnete Annette Kramme interessierte sich insbesondere dafür, bei welchen Themen Menschen mit Einschränkungen die Unterstützung der EUTB benötigen. Auch sie befürwortet, dass das Angebot auf Dauer erhalten bleibt.

 

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