Neue katholische Seelsorgerin für die Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik

Heike Sohr übernimmt das Amt von Pastoralreferentin Gabriele Schuhmann-Rachor


Heike Sohr freut sich schon auf die ersten Andachten in der Kapelle der Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik. © Diakoneo/Claudia Pollok

Die Klinikseelsorge bekommt Verstärkung: Das Erzbistum Bamberg hat Heike Sohr als katholische Seelsorgerin für die Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik ernannt. Sie wird Pfarrer Peter Zeitz bei den seelsorgerlichen Angeboten unterstützen.

Die Klinik-Seelsorge hat Heike Sohr schon immer interessiert. Bereits in ihrer Diplomarbeit widmete sie sich dem Thema. Doch dann führte das Leben sie erst einmal in andere Arbeitsbereiche und zu einer eigenen Familie. Doch als sie die Stellenausschreibung für die Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik gesehen hat, war für sie klar: „Jetzt oder nie!“

Geboren ist Heike Sohr 1965 in Saarbrücken. In Trier studierte die Saarländerin Theologie, später Psychogerontologie in Nürnberg. 2007 absolvierte sie eine Ausbildung zur Pastoralreferentin in Erlangen. Die letzten sechs Jahre arbeitete sie in der katholischen Pfarrei St. Martin in der Nürnberger Nordstadt als Seelsorgerin.

„Ich war also schon in der Nachbarschaft“, sagt Heike Sohr und lacht. Trotzdem ist die Seelsorge in einer Klinik etwas Anderes und Besonderes. Aber genau deswegen hat sich Heike Sohr für den Neustart entschieden: „Ich freue mich hier in der Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik mit ganz unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen – und ihnen Mut zu machen!“

Das ist die Basis ihres Glaubens: „Jesus war für die Menschen da, die ihn gebraucht haben. Und darin sehe ich auch meine Aufgabe als Seelsorgerin“. Heike Sohr weiß aus eigener Erfahrung, dass in einem Krankenhaus Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Hintergründen zusammenkommen, die sich im normalen Leben vielleicht gar nicht begegnen würden. Mit ihrer Tochter, die das Down-Syndrom hat, hat sie selbst mehrere Krankenaufenthalte erlebt.

Deswegen ist für sie Offenheit das Wichtigste im Umgang mit den Patienten: „Ich möchte offen sein für die verschiedenen Sichtweisen der Menschen – wie auch immer ihr Lebensweg aussieht. Ich möchte ihnen ihr ihrer Lebenssituation beistehen.“

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