Bildungseinrichtung in Bruckberg wurde festlich wieder eingeweiht


Pfarrer Matthias Weigart (rechts) und Katja Britting, Direktionsreferentin Bildung (Mitte), überreichen an Rektorin Dorli Beez (links) ein Lebenskreuz anlässlich der Wiedereinweihung des Förderzentrums St. Martin in Bruckberg. © Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller

Nach zweijähriger Sanierungszeit ist das Förderzentrum St. Martin wieder in das Schulgebäude in Bruckberg eingezogen. Die Wiedereinweihung stand unter dem Motto „Miteinander Leben – in Vielfalt lernen“.

Pfarrer Matthias Weigart (Vorstand Bildung der Diakonie Neuendettelsau) führte durch den festlichen Gottesdienst aus diesem Anlass. Beim anschließenden Festakt meldeten sich Bürgermeisterin Anna-Maria Wöhl, Johannes-Jürgen Saal (Bereichsleiter Schulen der Regierung von Mittelfranken) und die Elternbeiratsvorsitzende Christiane Büttner zu Wort. Das Architekturbüro gab Informationen zur Sanierung und auch die Schülerinnen und Schüler hatten kreative Beiträge vorbereitet.

Schulleiterin Dorli Beez erinnerte sich daran, dass das damals recht neue Schulgebäude, das aus sechseckigen Waben besteht, einen tiefen Eindruck auf sie machte, als sie dort 1984 als junge Studienreferendarin zum ersten Mal auftauchte. Sie schilderte die damalige Aufbruchstimmung, ging aber in ihrem historischen Überblick auch auf schwierige Zeiten ein.

Heute hat das Förderzentrum St. Martin in Bruckberg mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung 114 Schülerinnen und Schüler sowie 45 Mitarbeitende. Ein weiterer Standort befindet sich in Neuendettelsau. Das Altersspektrum reicht von Dreijährigen in der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) über die Grund- und Mittelstufe bis hin zu jungen Erwachsenen in der Berufsschulstufe.

An der Grund- und Mittelschule Dietenhofen sind jeweils eine Grund- und eine Mittelschulklasse des Förderzentrums im dortigen Schulhaus untergebracht. Sie haben jeweils eine Partnerklasse an der Regelschule, mit der sie gemeinsam den Morgenkreis machen, gemeinsam Singen und Projekte durchführen. Das Förderzentrum St. Martin kooperiert auch eng mit der Heilpädagogischen Tagesstätte in Bruckberg und dem Bereich Wohnen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von sonderpädagogischen Beratungs-, Hilfs- und Betreuungsangeboten.

Nach der Sanierung stehen den Mädchen und Jungen nun moderne Räume mit hochwertiger Ausstattung für das Lernen am Computer, Werken, Textilarbeit, Hauswirtschaft, Sport und Rhythmik zur Verfügung.

Für digitale Klassenzimmer wurden die Voraussetzungen geschaffen. Schrittweise werden die Räume mit interaktiven Beamern ausgestattet. Noch nicht vollendet ist derzeit die Sanierung des Bewegungsbades.

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