Die 49. Sonderausstellung im Löhe-Zeit-Museum in Neuendettelsau ist eröffnet

Neben einigen anderen Originalstücken sind auch zwei Exemplare der Neuendettelsauer Chronik von 1908 und 1953 ausgestellt. © Diakonie Neuendettelsau/Matthias Schweigert

Bereits 1855 informierte Wilhelm Löhe mit dem ersten gedruckten Jahresbericht über den Bestand und Fortlauf der Diakonissenanstalt in Neuendettelsau. Hinter dem Namen „Mit dem Tun und Treiben offenbar werden – 165 Jahre Werbung für eine gute Sache“ verbirgt sich eine Ausstellung, die die Entwicklung der Diakonie Neuendettelsau in Bezug auf Kommunikation und Nutzung der Medien durch Originalstücke zeigen soll. Von der Gründung der Diakonie vor 165 Jahren, bis heute.

Die Geschichte der Diakonie ist auch eine Geschichte der Kommunikation. Denn schon seit der Eröffnung des Diakonissenhauses durch Wilhelm Löhe im Jahre 1854 gehört Kommunikation zum Aufgabenfeld der heutigen Diakonie Neuendettelsau. Im Zuge der multimedialen Weiterentwicklung kamen weitere Medien hinzu, die über das Tun und Wirken der Einrichtungen berichteten, wie etwa das Korrespondenzblatt, Flugblätter oder die Neuendettelsauer Chronik.

Im 20. Jahrhundert wurden die neu entstandenen Möglichkeiten genutzt. Druckmedien wurden durch kolorierte Bilder ergänzt. Tonbild-Diaserien, Filme und Printmedien prägten die Arbeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Heute bestimmt der Einsatz digitaler Medien die interne und externe Kommunikation einer modernen diakonischen Einrichtung.

Die gemeinsame Ausstellung des Löhe-Zeit-Museums und der Diakonie Neuendettelsau widmet sich dieser Thematik. Es werden Beispiele für die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten präsentiert, sowie technische Objekte, die zur Kommunikation eingesetzt wurden.

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