Diakoneo weihte Pflegezentrum in Danzig als dritte Einrichtung in Polen ein


Weihbischof Dr. Zbigniew Zielinski (links) und Rektor Dr. Mathias Hartmann (rechts) segneten das neue Pflegezentrum in Danzig gemeinsam. © Diakoneo/Thomas Schaller

Weit über 200 Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft kamen nach rund zwei Jahren Bauzeit zur Einweihung des neuen Pflegezentrums „Serenus“ in Danzig. Mit dem modernen Haus im Norden des Landes betreibt Diakoneo nun drei Pflegezentren für Senioren in Polen.

Im Pflegezentrum Serenus stehen 142 Wohn- und Pflegeplätze für Senioren in 93 Zimmern zur Verfügung, informierte Jürgen Zenker, Vorstand Dienste für Menschen bei Diakoneo. Damit die Bewohner das Gefühl haben, weiter mitten im Leben ihres Viertels daheim zu sein, befinden sich unter dem gleichen Dach auch ein Kindergarten sowie Räume für Rehabilitation und Gesundheitsfürsorge.

Die Gesamtkosten für das Projekt, das wie schon in Katowice in Zusammenarbeit mit dem polnischen Diakoneo-Partner Millenium Investycje verwirklicht wurde, lagen bei 9,5 Millionen Euro. „Es ist uns wichtig, dass wir Menschen dabei begleiten, für ihr Leben eine gute Grundlage zu haben und trotz mancher Herausforderungen des Alters und der Gesundheit ihr Leben gelingend zu gestalten“, sagte Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender von Diakoneo, bei der Einweihung, die in der Kapelle der neuen Einrichtung stattfand. Der ökumenische Geist, der das Pflegezentrum im überwiegend katholischen Danzig prägt, wurde dadurch deutlich, dass der Weihbischof des Erzbistums Danzig Dr. Zbigniew Zielinski die Einrichtung gemeinsam mit Hartmann segnete. Auch Bischof Dr. Marcin Hintz von der Diözese Pommern der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen wirkte an dem Gottesdienst mit.

Krzysztof Lason, Präsident des Verwaltungsrates von Millenium Investycje, übergab den symbolischen Schlüssel für das Haus an die Leiterin Magdalena Kowalczys.

Die am Sitz von Diakoneo in Neuendettelsau gestalteten Paramente für die Kapelle hatte Beate Baberske, Leiterin der Paramentik, mitgebracht. Die künstlerisch anspruchsvolle Gestaltung der Kapelle wurde durch eine Spende von Ingeborg und Werner Buchheim ermöglicht.

In der Reihe der Grußworte, die von Manuela Füller (Geschäftsführende Leitung Dienste für Senioren) moderiert wurde, sprach unter anderem die stellvertretende mittelfränkische Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß. Sie stellte das Projekt in den Kontext der wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte und bezeichnete die transnationale Kooperation als Friedensarbeit.

Die Laurentius-Stiftung von Diakoneo ist seit 17 Jahren in Polen aktiv. 2005 war das Alten- und Pflegeheim Laurentius in Olsztyn eröffnet worden. 2014 folgte die Seniorenresidenz in Katowice.

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