Klinik Neuendettelsau für Umgang mit Diabetes ausgezeichnet

Alle Patienten profitieren von den Maßnahmen.

Neuendettelsau, 20.09.21 - Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat die Diakoneo Klinik Neuendettelsau erneut als „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)“ ausgezeichnet. Diabetes-Patienten, die wegen einer anderen Erkrankung in die Klinik kommen, profitieren davon, dass ihr Diabetes abteilungsübergreifend betreut wird.

In Deutschland werden jährlich rund 2,1 Millionen Menschen mit der Nebendiagnose Diabetes stationär behandelt. Das Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)“ hat das Ziel, die Qualität der Behandlung für Menschen die nicht wegen, sondern mit einem Diabetes in der Klinik sind, zu verbessern. Außerdem soll es sicherstellen, dass die Behandlung durch eine optimale Blutzuckereinstellung unterstützt und Komplikationen vermieden werden. Für die Auszeichnung muss die Klinik verschiedene Kriterien erfüllen. Dazu gehört, dass bei jeder Neuaufnahme die Blutzuckerwerte kontrolliert werden. „Davon profitieren alle Patienten“, erklärt Dr. Stefan Dörr, Chefarzt Medizinische Klinik II und Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie. Einerseits wird so erkannt, wenn die Werte eines Diabetes-Patienten nicht in Ordnung sind. Andererseits werden oftmals neue Diabetesfälle entdeckt. „Für die Betroffenen ist das sehr wertvoll, denn häufig bleibt die Erkrankung lange verborgen“, sagt Dr. Dörr. Außerdem kann der Diabetes gleich während des Klinikaufenthaltes berücksichtig und anschließend beim Hausarzt weiter behandelt werden.

Weitere Anforderungen für die Zertifizierung sind, dass ein diabetologisch versierter Arzt zur Verfügung steht und die Pflegekräfte diabetologisch geschult sind. „Wir sind an der Klinik Neuendettelsau mit drei diabetologisch versierten Ärzten gut aufgestellt“, meint Dr. Dörr.

Im Jahr 2018 hatte die DDG die Klinik Neuendettelsau erstmalig zertifiziert. Das Zertifikat gilt für drei Jahre. „Dann müssen wir erneut nachweisen, dass wir die strengen Kriterien erfüllen“, erklärt Dr. Dörr.

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