Psalmworte spiegeln sich in den Glasfenstern und Paramenten


Rektor Dr. Mathias Hartmann nahm die Einweihung der Kapelle im neuen Seniorenzentrum Haus Bezzelwiese der Diakonie Neuendettelsau vor. © Diakonie Neuendettelsau / Thomas Schaller

Wenn die Kapelle eines neuen Seniorenzentrums noch vor dem ganzen Haus eingeweiht wird, ist das eine Besonderheit. So geschah es jetzt im Haus Bezzelwiese, wo großer Wert auf die Gestaltung dieses Ortes zur Gestaltung von Spiritualität und geistlichem Leben gelegt wurde.

Im neuen Haus Bezzelwiese der Diakonie Neuendettelsau, dessen Bezug vor einigen Wochen begonnen hat, sind mittlerweile nur noch wenige Zimmer frei, meinte Einrichtungsleiter Uwe Gleißberg am Rande der Einweihung der Kapelle.

„Es steckt viel drin in diesem Raum“, sagte Rektor Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau, bei seiner Ansprache. Besondere Bedeutung für die Gestaltung der Kapelle hat der Psalm 23, der bei der Einweihung auch gesprochen wurde. Gedanken aus diesem Psalm spiegeln sich in den Glasfenstern, die der Künstler Mario Schoßer in einer mehrlagigen Technik modern und zeitgemäß umgesetzt hat. Die leuchtende Farbenkraft der Fenster korrespondiert mit den Paramenten von Beate Baberske aus der traditionsreichen Werkstatt der Diakonie. „Der ganze Raum predigt“, lautete das Fazit Hartmanns.

Dabei sei die anspruchsvoll gestaltete Kapelle aber kein Luxus, betonte er. Vielmehr stelle sie ein Bekenntnis dar, denn „alle Diakonie geht vom Altar aus“, wie schon der Diakonie-Gründervater Pfarrer Wilhelm Löhe schrieb. Der Tag und Nacht geöffnete Raum sei eine Kraftquelle für die Mitarbeitenden und ein Zeichen für die Bewohner, dass man sich hier auch um ihre Seele kümmert. Ermöglicht wurde die künstlerische Gestaltung durch Spenden.

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