Italienische Mannschaft zu Besuch in Bruckberg und Rothenburg

Mit einem fränkischen Abend begrüßten die Sportler der Bruckberger Heime der Diakonie Neuendettelsau ihre Gäste aus Italien. Vier Tage lang waren die italienischen Sportler aus dem toskanischen Sansepolcro in Italien zu Gast. Der Höhepunkt war ein großes Turnier in Rothenburg.

Fabrizio Magrini trainiert die Sportler des italienischen Basketballvereins „Sansepolcro Dukes“. Der Trainer kommt ursprünglich aus Rothenburg ob der Tauber, lebt aber seit über 20 Jahren in Italien. Zusammen mit seiner Frau Carmen sowie den Spielern des italienischen Basketballvereins und ihren Familien war er für vier Tage zu Besuch im fränkischen Bruckberg.

Fabrizio Magirni und seine Frau Carmen (beide rechts) bedankten sich bei den Köchen des Fränkischen Abends. © Amanda Müller

Höhepunkt des Besuchs war das Turnier in Rothenburg.

Insgesamt gingen neun Mannschaften aus Italien, Bruckberg, Rothenburg, Obernzenn und Neuendettelsau an den Start. Organisiert hatten das Turnier Michael Newton und sein Team, das zum Teil auch an der Organisation bei den World Games in Abu Dhabi dabei war. Nach der Begrüßungen von Thomas Kohler (Leitung Wohnen der Region Rothenburg/Obernzenn), sowie Dieter Kölle, 2. Bürgermeister Rothenburg, wurden die deutsche die italienische Nationalhymne gespielt, was dem Turnier einen internationalen Rahmen verlieh.

Bei dem Turnier in Rothenburg vertieften die Bruckberger und Neuendettelsauer Sportler die Freundschaft zur italienischen Mannschaft.

„Gespielt wurde in drei Leistungsgruppen, die in homogene Leistungsklassen eingeteilt waren. Die Platzierungen waren am Ende dann aber nebensächlich. Die Begegnung und das gemeinsame Sporttreiben stand für die meisten an erster Stelle“, berichtete Sportbeauftragter Martin Hötzl.

Die Gäste aus Italien zeigten sich begeistert von der Atmosphäre und der Gastfreundlichkeit. „Wir haben uns sehr darüber gefreut, die fränkische Tradition kennenzulernen und Einblicke in die Unified-Mannschaft zu erhalten“, sagte Fabrizio Magrini.

Mit seinem Kollegen Antonio Calamaita sprach er mit den Verantwortlichen aus Deutschland darüber, wie die Kooperation zukünftig weitergehen könne. Zusammen mit Trainer Michael Newton, Martin Hötzl, Sportlehrer Harald Spaniol und Thorsten Walter, Leiter des Europa Instituts, besprachen sie nachhaltige Strategien und Finanzierungsmöglichkeiten.

 „In den kommenden Jahren wollen wir weitere Begegnungen und Besuche ermöglichen, damit beide Seiten durch das Medium Sport voneinander lernen können“, freute sich Hötzl.

Von links: Michael Newton, Thorsten Walter, Martin Hötzl, Antonio Calamaita, Fabrizio Magrini und Harald Spaniol besprachen die Zukunft ihrer Partnerschaft.

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