Hoffnung, aus der Not geboren, trägt weiter

Alexandra Hiersemann hielt die zweite Fastenpredigt in St. Laurentius

Zum Thema „Hoffnung, aus der Not geboren, trägt weiter“ predigte Alexandra Hiersemann, Mitglied des Bayerischen Landtags, in St. Laurentius. In der Predigt sprach sie über gesellschaftlichen Frieden und darüber, wie Hoffnung dabei helfen kann, Notsituationen und Leid durchzustehen.

Alexandra Hiersemann, Mitglied des Bayerischen Landtags, hielt die zweite der diesjährigen Fastenpredigten in St. Laurentius. © Diakoneo/Christin Kohler

Alexandra Hiersemann, Mitglied des bayerischen Landtags, sprach in der zweiten Fastenpredigt aus ihrer Perspektive zum Diakoneo-Leitspruch „…weil wir das Leben lieben.“

„Denn ich glaube, wir können nicht im Frieden mit uns und nicht mit Gott sein, wenn wir nicht auch Andere im Blick haben und auch ernsthaft die Schutzbedürftigen unterstützen – jeder von uns in seiner Funktion“, predigte Alexandra Hiersemann. Sie sprach damit die gesellschaftliche Verantwortung, aber auch Verantwortung eines jeden Einzelnen an, auf andere Menschen zu achten und ihnen in Notlagen zu helfen. Dabei ging sie unter anderem auch auf die aktuelle Notlage der Flüchtigen an der türkisch-griechischen Grenze ein.

Außerdem sprach Alexandra Hiersemann darüber, wie Hoffnung in Notsituationen entstehen kann. „Eine Hoffnung, die erst nur auf ein Durchhalten, ein Weitermachen trotz Not und Bedrängnis zielt, und die uns die Kraft gibt, nicht aufzugeben, nicht verloren zu gehen“, erklärte Alexandra Hiersemann. Diese Hoffnung kann oftmals auch die Unterstützung durch Andere sein, sei es durch Menschen aus dem persönlichen Umfeld oder Hilfe durch soziale Einrichtungen.

Jürgen Zenker, Vorstand Dienste für Menschen (links), Alexandra Hiersemann, Mitglied des Bayerischen Landtags (Mitte) und Pfarrer Andreas Wahl (rechts) besprachen beim Predigtnachgespräch verschiedene Themen mit den Anwesenden. © Diakoneo/Christin Kohler

Beim Predigtnachgespräch wurde deutlich, dass die aktuelle Lage an der türkisch-griechischen Grenze, die auch in der Predigt angesprochen wurde, die Anwesenden besonders beschäftigte. Sie waren sich einig, dass den Menschen in dieser Notlage geholfen werden müsse und dies eine unserer gesellschaftlichen Aufgaben sei.

Die nächste Fastenpredigt findet am Sonntag, 15. März, um 9.30 Uhr in der St. Laurentiuskirche statt. Prof. Dr. Johannes Rehm, Leiter des kirchlichen Diensts in der Arbeitswelt, predigt dann zum Thema „Arbeit und Ruhe als Rhythmus des Lebens“.

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