Manuela Füller wurde in ihr Amt als Geschäftsführende Leitung der Dienste für Senioren eingeführt


Manuela Füller wurde in ihr Amt als Geschäftsführende Leitung der Dienste für Senioren in der Diakonie Neuendettelsau offiziell eingeführt. © Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller

Es ist eine herausfordernde Führungsaufgabe, der sich Manuela Füller bei der Diakonie Neuendettelsau gestellt hat. Nun wurde sie feierlich in der St. Laurentiuskirche in ihr Amt als Geschäftsführende Leitung der Dienste für Senioren eingeführt. Dort und beim anschließenden Empfang wurde deutlich, wie viel sie seit ihrem Dienstantritt bereits bewegt hat.

Die Einführung nahm Rektor Dr. Mathias Hartmann vor. Als Assistentinnen fungierten Petra Hinkl (Geschäftsführende Leitung Dienste für Kinder) und Gerda Keilwerth (Vorsitzende der Gesamtmitarbeitervertretung). Zwei Gedanken zum Thema Veränderungen stellte Hartmann in den Mittelpunkt seiner Predigt. „Wir können Teil der veränderten Zukunft sein”, sagte er, denn sie beginne bei und mit uns. Außerdem rief er dazu auf, das Unerwartete zu erwarten und sich auf Überraschendes gefasst zu machen, ohne verunsichert zu sein.

Der Vorstandsvorsitzende schilderte auch den Werdegang von Manuela Füller, die in Marktbreit am Main zur Welt kam. An ihre Ausbildung zur Krankenschwester schloss sich eine lange Liste von beruflichen Stationen in zahlreichen leitenden Funktionen unter anderem bei einigen großen Unternehmen der Pflegebranche an. Manuela Füller zeichne sich durch den kontinuierlichen Drang aus, sich beruflich weiterzuentwickeln, meinte Dr. Hartmann weiter. Mit Fachkompetenz und Zuverlässigkeit habe sie die Herausforderungen angepackt und bereits erste wesentliche Ziele erreicht. „Es wird in den nächsten Jahren spannend bleiben”, versprach er.

Die anschließende Feierstunde im Luthersaal moderierte der zuständige Vorstand Jürgen Zenker. Er erläuterte, dass im Verantwortungsbereich von Manuela Füller unter anderem 1500 stationäre Pflegeplätze angeboten und 1000 Menschen ambulant betreut werden. Der Bereich sei von herausragender Bedeutung für die Diakonie Neuendettelsau.

Die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß nannte Füller „das digitale Gesicht der Diakonie Neuendettelsau”. Die „Powerfrau” befasse sich aber auch mit den Themen Bürokratieabbau und Interkulturalität in der Pflege.

Es sei gut, dass die Politik das Thema Pflege nun auf der Agenda habe, ergänzte Fachvorständin Sandra Schuhmann vom Diakonischen Werk Bayern. Gottwald Dötzer, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Neuendettelsau, bezog in seinen Dank auch alle Mitarbeitenden in den Senioreneinrichtungen der Diakonie Neuendettelsau ein.

Mit dem NürnbergStift verbindet die Diakonie Neuendettelsau unter anderem die Zusammenarbeit im Pflegepraxiszentrum (PPZ) Nürnberg. NürnbergStift-Geschäftsführer Michael Pflügner verwies in seinem Grußwort auf die Herausforderungen durch das erwartete drastische Wachstum der Zahl der Pflegebedürftigen und den Personalmangel. In diesem Zusammenhang kritisierte er das negative Bild, das oft von der Pflege gezeichnet werde. Zwar müsse man die Situation realistisch, aber auch differenziert betrachten. Die Mitarbeitenden können seiner Meinung nach stolz auf ihre Arbeit in der Pflege sein.

In ihrem Schlusswort bekannte Manuela Füller, dass ihr die Arbeit bei der Diakonie Neuendettelsau nach wie vor Spaß macht. Das sollte eine gute Voraussetzung für ihre weitere Tätigkeit sein, denn „Geduld und Humor sind Kamele, die durch jede Wüste tragen”, hatte Michael Pflügner zuvor zitiert.

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