Grundsteinlegung für neues Wohngebäude

Diakoneo Neubau für 7,1 Millionen Euro in Gunzenhausen

Gunzenhausen – Mit neuem Wohngebäude für 24 Menschen treibt Diakoneo die Dezentralisierung seiner Wohnangebote für Menschen mit Behinderung weiter voran.

Auf einem Grundstück mit gut 5000 Quadratmetern im Birkenweg entsteht ein Neubau mit 24 Wohneinheiten auf insgesamt 1400 Quadratmetern Wohnfläche. Nach Fertigstellung im Juli 2022 bietet Diakoneo in Gunzenhausen dann insgesamt 82 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung. Die Gesamtkosten des Neubaus liegen bei 7,1 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt vom Freistaat Bayern mit einem Zuschuss in Höhe von rund 4 Millionen Euro und dem Bezirk Mittelfranken, der 660 000 Euro beisteuert. Diakoneo bringt die restlichen 2,5 Millionen Euro aus Eigenmitteln ein.

„Schön, dass an diesem Platz etwas Neues entsteht: Ein Ort zum Leben mitten in der schönen und lebenswerten Stadt Gunzenhausen für Menschen, die sich mit allem was Sie mitbringen und mit all ihren Besonderheiten als Teil der Gesellschaft fühlen und einbringen wollen.“, erklärt Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender von Diakoneo. Er legte am Freitag den Grundstein für das neue Gebäude, zusammen mit Landrat Manuel Westphal, Architekt Dr. Johannes Högner, Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und dem Bewohnervertreter Michael Günther. Die Grundsteinlegung wurde coronabedingt in kleinerem Rahmen und unter Anwendung der Hygienerichtlinien abgehalten. Dr. Hartmann bedankte sich bei den hochrangigen Festgästen für die Unterstützung des Projekts und der Arbeit von Diakoneo für die Menschen in der Region.


Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Michael Günther, Bewohnervertretung, Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender Diakoneo, Manuel Westphal, Landrat Weißenburg-Gunzenhausen und Architekt Dr. Johannes Högner bei der feierlichen Grundsteinlegung des neuen Wohngebäudes für Menschen mit Behinderung in Gunzenhausen. © Anja Braun/Diakoneo

Die geplanten 24 Wohneinheiten werden in vier Wohngruppen mit jeweils sechs Bewohnern gegliedert. Dabei besteht jede Wohngruppe aus einer großzügigen Wohnküche, einem gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsbereich und sechs Einzelzimmern mit eigenem Bad, von denen 14 Zimmer rollstuhlgerecht sein werden. „Unser Ziel ist es, dass das neue Gebäude nicht nur funktional ist, sondern sich auch bestmöglich in die Nachbarschaft integriert. Mit dem äußeren Erscheinungsbild, das weder von außen noch im Innenbereich den Charakter eines Wohnheims haben wird, ist uns das sehr gut gelungen“ sagt Jürgen Zenker, Diakoneo Vorstand Dienste für Menschen.

Dezentralisierung als großes Ziel

Mit dem geplanten Umzug von 24 Bewohnerinnen und Bewohner von Polsingen nach Gunzenhausen setzt Diakoneo einen weiteren Meilenstein seines Dezentralisierungskonzepts um. Kleine Wohneinheiten sollen in die Ortschaften integriert werden, um den Bewohnerinnen und Bewohnern ein gemeindeintegriertes Wohnen zu ermöglichen. Neben dem Wohnhaus in Gunzenhausen sind auch Häuser in Merkendorf und Dinkelsbühl mit insgesamt 48 Wohneinheiten geplant. In Polsingen verbleiben 212 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung. 

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