Diakoneo Neubau für 7,3 Millionen Euro in Merkendorf

Merkendorf, 08.10.21 – In Merkendorf entsteht ein neues Wohngebäude, in dem 24 Menschen mit Behinderung leben können. Bis Juli 2023 soll der Neubau bezugsfertig sein. Mit dem Wohnhaus inmitten der Stadt ermöglicht Diakoneo ein Stück mehr gemeindeintegriertes Wohnen für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Am Dienstag ist der Grundstein dafür gelegt worden.

Auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück am Mosthaus in Merkendorf entsteht ein Neubau mit 24 Wohneinheiten auf einer Wohnfläche von insgesamt 1615 Quadratmetern. Bis Juli 2023 soll der Neubau fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten des Bauprojekts liegen bei rund 7,3 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt durch die bayerische Staatsregierung mit einem Zuschuss in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro und vom Bezirk Mittelfranken, der knapp 644 000 Euro bereitstellt. Diakoneo übernimmt einen Eigenanteil von rund 2,8 Millionen Euro.

„Schön, dass an diesem Platz etwas Neues entsteht: Ein Ort zum Leben in der Stadt Merkendorf, dem Tor zum Fränkischen Seenland. Ein Ort für Menschen, die sich mit allem was Sie mitbringen und mit all ihren Besonderheiten als Teil der Gesellschaft fühlen und einbringen wollen“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Hartmann. Er legte gemeinsam mit Christa Naaß, stellv. Bezirkstagspräsidentin, Architekt Dr. Johannes Högner, Bewohnervertreter Michael Günther, Bürgermeister Stefan Bach und Leitung Roswitha Fingerhut den Grundstein für das neue Wohngebäude. Dr. Hartmann bedankte sich bei den hochrangigen Festgästen für die große Unterstützung des Projekts.

In dem zweistöckigen Neubau wird es insgesamt vier Wohngruppen geben, in denen zwölf Menschen leben können, die in einer Werkstatt arbeiten und zwölf Menschen, die eine Förderstätte oder Seniorentagesstätte besuchen. Pro Stockwerk sind zwei Wohngruppen geplant, von denen jede mit einer eigenen Küche, einem Gemeinschaftswohnzimmer und Einzelzimmern mit eigenem Bad ausgestattet sein wird.

Inklusion als großes Ziel

„Diakoneo hat sich auf den Weg gemacht, um die Groß- und Komplexeinrichtungen, die aus unserer über 150-jährigen Geschichte herrühren, zu dezentralisieren“, erklärt Jürgen Zenker, Vorstand Dienste für Menschen. Mit dem Bau kleinerer Wohngebäude, die in Ortschaften integriert sind, soll es Menschen mit Behinderung ermöglicht werden, selbstbestimmt leben, lernen, arbeiten und Gemeinschaft erleben zu können. „Die Polsinger Wohneinrichtungen sind daher seit Jahren dabei Wohnangebote in die Sozialräume zu integrieren“, so Jürgen Zenker.

Neben dem entstehenden Wohnhaus in Merkendorf, konnte in Gunzenhausen bereits ein Wohngebäude bezogen werden, ein zweites wird im kommenden Jahr bezugsfertig sein. Auch in Dinkelsbühl baut Diakoneo ein Wohnhaus, für das demnächst der Grundstein gelegt wird.

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