Das Hagios-Mitsing-Konzert von Helge Burggrabe in der Laurentiuskirche kam bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut an

Innehalten, Lauschen, Mitsingen: Für Helge Burggrabe gibt es keine falschen Töne, vielmehr sei das Singen die Muttersprache aller Menschen. Von dieser Idee begeisterte er auch die zahlreichen Konzertgäste in Neuendettelsau augenblicklich. Mal lautstark, mal andächtig sangen die Teilnehmer rund zwei Stunden mit dem Musiker und Komponisten mit – und erfüllten den gesamten Kirchenraum mit ihren Stimmen.

Bei den Konzerten von Helge Burggrabe gibt es keine falschen Töne, wie der Musiker immer wieder den Teilnehmerinnen und Teilnehmer versicherte. © Diakoneo/Claudia Pollok

Eine andächtige Stimmung herrschte am Sonntagabend in der Laurentiuskirche: Beim Hagios-Liederabend von Helge Burggrabe flackerten Kerzen am Altar und ein Technik-Team von Schülern des Laurentius-Gymnasiums tauchte den Kirchenraum passend dazu in stimmungsvolles oranges und blaues Licht, denn das altgriechische Wort „Hagios“ bedeutet „Heilig“.

Und so schuf Helge Burggrabe schnell eine besinnliche Atmosphäre, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich immer mehr trauten, die sakralen Lieder mitzusingen oder zu summen. Zwischendurch nahm er sich aber auch immer wieder Zeit, seinem Publikum die Musik und ihre Botschaft näher zu bringen. Denn Burggrabe versteht die Gesänge als Chance, inneren Frieden zu finden.

Mal lautstark, mal andächtig - die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hagios-Mitsing-Konzerts sangen rund zwei Stunden in der Laurentiuskirche in Neuendettelsau. © Diakoneo/Claudia Pollok

Mit Liedtexten wie „Oh du mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert bei dir zu sein“ oder „Im Dunkel unserer Nacht, entzünde das Feuer, das nie mehr erlischt“ versuchte Burggrabe die Teilnehmer in eine Stimmung der Achtsamkeit zu versetzen. Dabei wiederholte er einzelne Textpassen immer wieder, wie man es auch von der alten Gesangs-Tradition der Klöster und Gemeinschaften wie Taizé kennt.

Oberin Sr. Erna Biewald freute sich, dass Helge Burggrabe der Einladung nach Neuendettelsau gefolgt war. Zum Auftakt des Konzertes erzählte sie, wie sie durch eine Freundin auf die Musik aufmerksam geworden ist und sofort Fan des Hagios-Projekts geworden war. Der Hospizverein Neuendettelsau/Windsbach förderte das Konzert.

Pfarrer Dr. Peter Munzert überreichte dem Musiker und Komponisten zum Abschluss des Konzerts einen Fadenkreuz-Holzblock aus der Paramentik und bedankte sich für das tolle Konzert.

Julian Schmidt, Paul Zwierz und Luca Hartmann vom Laurentius-Gymnasium in Neuendettelsau sorgten beim Hagios-Konzert dafür, dass die Laurentiuskirche in stimmungsvolles Licht getaucht war. © Diakoneo/Claudia Pollok


Weitere Pressemitteilungen
30. Juli 2020

Erfindergeist in der Diakoneo Hostienbereitung. Corona macht das gemeinsame Feiern des Abendmahls derzeit fast unmöglich. Vor allem das gemeinsame Trinken von Wein aus einem Kelch ist ausgeschlossen. Die Hosteienbereitung von Diakoneo hat sich jetzt eine Lösung einfallen lassen.

27. Juli 2020

Im Jugendwohncolleg in Neuendettelsau wohnen junge Menschen, die von zu Hause ausziehen, um in die Schule zu gehen oder eine Ausbildung zu absolvieren. Während der Alltag eigentlich von Gemeinschaft geprägt und im Wohncolleg immer etwas los ist, waren in den vergangenen Wochen aufgrund von Corona deutlich weniger Schüler vor Ort. Die gemeinsame Abschlussfeier entfällt ebenfalls. Vor allem für die jungen Menschen, die in diesem Jahr aus dem Wohncolleg ausziehen, bedeutet dies, ihr zu Hause auf Zeit ohne richtigen Abschied zu verlassen.

24. Juli 2020

Wegen der Corona-Pandemie mussten sämtliche Veranstaltungen und Gottesdienste in den Einrichtungen abgesagt werden. Die Senioren aus dem Therese-Stählin-Haus und dem Wohnpark Neuendettelsau freuen sich deshalb umso mehr, jetzt wieder einen Gottesdienst im Freien feiern zu können. Pfarrer Andreas Wahl hielt den Gottesdienst unter dem Motto „Geh aus mein Herz“.

23. Juli 2020

Jugendliche werden im Herbst die Pavillons am Sternplatz In Neuendettelsau neu gestalten. Unterstützt werden sie dabei von der Künstlerin Barbara Engelhard.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 9874 8-2297