Schwäbisch Hall – Gemeinsam Rad fahren, gemeinsam unterwegs sein und gemeinsam die Freude am Sport erleben: Beim Inklusionsrennen im Rahmen der Lidl Deutschland Tour haben Menschen mit und ohne Behinderung am Donnerstag, 20. August, in Schwäbisch Hall ein sichtbares Zeichen für gelebte Teilhabe gesetzt. Die Stadt Schwäbisch Hall hatte das Rennen gemeinsam mit dem Diakoneo Sonnenhof organisiert.
43 Menschen mit und ohne Behinderung gingen mit insgesamt 27 ganz unterschiedlichen Fahrzeugen an den Start: Handbikes, Dreiräder, Rollfiets und weitere Fahrzeuge machten dabei eindrucksvoll sichtbar, wie unterschiedlich Mobilität sein kann – und wie selbstverständlich gemeinsames Radfahren diese Unterschiede überwinden kann. Die Strecke führte in Schwäbisch Hall von der Ellwanger Straße über die Schenkenseestraße bis zum Kreisverkehr am Kreuzstein und nach der Wende wieder zurück zur Zieldurchfahrt. Damit konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Teil der Rennstrecke der Lidl Deutschland Tour selbst erleben.
An der Strecke sorgten Mitarbeitende, Besucherinnen und Besucher des Sonnenhofs sowie zahlreiche weitere Unterstützerinnen und Unterstützer für eine herzliche und lebendige Atmosphäre. Die Teilnehmenden wurden angefeuert und auf ihrer Fahrt begleitet. So wurde das Inklusionsrennen zu einem Gemeinschaftserlebnis, bei dem nicht die sportliche Leistung, sondern die Freude am gemeinsamen Unterwegssein und die Begegnung im Mittelpunkt standen.
Das Rennen zeigte auf besondere Weise, was Teilhabe bedeutet: dabei sein, mitmachen und gemeinsam etwas erleben. Der Sonnenhof setzt sich mit seinen vielfältigen Angeboten dafür ein, Menschen mit Behinderung eine möglichst selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das gemeinsame Rennen brachte dieses Anliegen unmittelbar auf die Straße.
Auch auf dem Expo-Gelände der Lidl Deutschland Tour stand das Thema Inklusion im Mittelpunkt. Am Stand des Sonnenhofs konnten Besucherinnen und Besucher unter anderem einen Rollstuhlparcours ausprobieren, der gemeinsam mit dem Spielmobil der Offenen Hilfen angeboten wurde. Der Parcours lud dazu ein, die Perspektive zu wechseln und sich spielerisch mit Fragen rund um Mobilität, Barrieren und Teilhabe auseinanderzusetzen.
Diakoneo-Vorständin Ina Strickstrock: „Das Inklusionsrennen hat über den eigentlichen Sport hinaus gezeigt, welche verbindende Kraft gemeinsames Radfahren entwickeln kann. Auf zwei, drei oder vier Rädern war die Botschaft klar sichtbar: Teilhabe kennt keine Grenzen – und gemeinsam macht Bewegung noch mehr Freude.“