Hilfstransport bringt gut erhaltene Ausrüstung nach Rumänien


Mitarbeiter der Johanniter-Unfallhilfe, des Fördervereins Rumänien- und Osteuropahilfe und von Diakoneo arbeiten beim Hilfstransport vom Bezzelheim nach Rumänien Hand in Hand. © Diakoneo/Thomas Schaller

Die letzten Bewohner des stillgelegten Bezzelheims in Neuendettelsau sind schon vor geraumer Zeit ausgezogen. Zurückgeblieben ist die durchaus noch brauchbare Ausstattung des Hauses. Sie wird jetzt im Sinn der Nachhaltigkeit nach Rumänien gebracht und dort in einem neuen Altenpflegeheim wertvolle Dienste leisten.

„Es geht uns nicht darum, Restbestände zu entsorgen“, betont Thorsten Walter, Leiter des Instituts für internationaler Zusammenarbeit bei Diakoneo: „Wir schicken nur das nach Rumänien, was dort auch wirklich gebraucht wird“. Dazu gehören unter anderem Betten, Nachtkästchen und viele Hilfsmittel, die in der Pflege notwendig sind. Ziel des Hilfstransports der Johanniter-Unfallhilfe aus Lauf, der in Neuendettelsau beladen wurde, ist Cluj-Napoca (Klausenburg) in Siebenbürgen.

Der Förderverein Rumänien- und Osteuropahilfe, der seit vielen Jahren Hilfe zur Selbsthilfe leistet, unterstützt auch diesen Transport. Das Bezzelheim war aufgelöst worden, weil es nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprach und nebenan das moderne „Haus an der Bezzelwiese“ errichtet worden war.


So sieht das neue Altenpflegeheim in Cluj (Klausenburg) aus, in dem die Spenden aus Neuendettelsau zum Einsatz kommen werden.

Die Reformierte Kirchengemeinde in Cluj, die das Seniorenprojekt dort errichtet, hatte mit ungarischer Hilfe die Finanzierung der Bauarbeiten in Höhe von 2,1 Millionen Euro stemmen können, berichtet Thorsten Walter. Der zuständige Pfarrer Andràs Kozma bat aber um Spenden für die Einrichtung und Ausrüstung des Neubaus, der im Oktober eingeweiht wird.

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