Miteinander im Sport ist wichtiges Lernfeld


© Martin Hötzl

Zu einem kleinen aber feinen3x3 Basketballturnier kam es im Rahmen des inklusiven Kooperationsprojektes der Laurentius Realschule, dem Förderzentrum St. Martin und den Sportlern von Diakoneo Wohnen in Bruckberg. Es war das erste seiner Art unter der Federführung von Special Olympics Deutschland.

Beim 3x3 handelt es sich um eine Variante des Basketballs, bei welcher „drei gegen drei“ gespielt wird. Eine Mannschaft besteht aus drei Spielern auf dem Feld und zwei Auswechselspielern. Das Besondere an diesem Turnier war einmal mehr die Zusammensetzung der Mannschaften. Die Mannschaften setzten sich aus Schülern der Realschule, Schülern des Förderzentrums St. Martin und Sportlern aus Bruckberg zusammen. Dieses sogenannte „Unified“ Konzept betreiben die Bruckberger Sportler und die Realschüler bereits seit über zehn Jahren miteinander und treten in dieser Sportform seit vielen Jahren bei Wettbewerben miteinander an. Seit 2019 ist auch das Förderzentrum St. Martin als Kooperationspartner mit an Bord.

Für Realschulrektorin Gerda Seitzinger-Bürkel hat dieses Projekt einen hohen Stellenwert und ist mit seiner Laufzeit von über zehn Jahren ein deutlich nachhaltiges Projekt. „Das Projekt bietet nicht nur den Sportlern aus Bruckberg wichtige Lernchancen, sondern auch für unsere Schüler ist das Miteinander im Sport ein wichtiges Lernfeld. Ich bin ein großer Fan dieser Idee.“


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Michael Newton, der in Bruckberg als Wohnbereichsleiter arbeitet und zusätzlich ehrenamtlich als nationaler Koordinator für Special Olympics Deutschland tätig ist und als Mitglied der Unified Experten Gruppe bei Special Olympics Europa mitwirkt, erklärt das Konzept von 3x3 Unified wie folgt:

„3x3 bietet eine weitere Möglichkeit auch für Schulen, Vereine und Einrichtungen mit Unified Basketball zu starten und somit Teil der inklusiven Gemeinschaft von Special Olympics zu werden. 3x3 wird 2020 erstmals auch als olympische Disziplin bei den Olympischen Spielen in Tokio im Sommer 2020 durchgeführt werden und den Trend und die Beliebtheit dieser Form des Basketballs wollen wir auch unseren Sportlern und Schülern ermöglichen.“

Somit war das Turnier das erste seiner Art unter Federführung von Special Olympics in Deutschland. Sechs Mannschaften traten gegeneinander an und trugen hierbei spannende Spiele aus. Die Erkenntnis am Endes des Turniers war, dass diese Form des Basketballs eine weitere Möglichkeit für die Teilnehmer des Bruckberger Kooperationsmodells bietet. Die Trainer/Lehrer des Projektes Nico Baumgartner, Felix Beisler und Harald Spaniol waren sich einig, dass es zukünftig auch weitere Turnierteilnahmen in diesem Modus für die Schüler und Sportler geben wird.


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