Erste-Hilfe- und Notfallwochen bereiten Pflegeschülerinnen und -schüler in Lauf auf den Ernstfall vor
Lauf an der Pegnitz – Nach einem Schlaganfall oder Herzstillstand zählt jede Sekunde. Schnelles, sicheres Handeln kann Leben retten. Wie sie in solchen Extremsituationen richtig reagieren, haben die Schülerinnen und Schüler der Diakoneo Berufsfachschule für Pflege in Lauf während der diesjährigen Erste-Hilfe- und Notfallwochen intensiv trainiert.
Im Mittelpunkt standen verschiedene Krankheitsbilder, Notfallsituationen bei Säuglingen, Kindern, Erwachsenen und Seniorinnen und Senioren sowie zahlreiche praktische Übungen. Dazu gehörten unter anderem Reanimationstrainings mit Übungspuppen, der Umgang mit Beatmungsbeuteln und der Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED). Die generalistische Klasse (Ausbildungsjahrgang 2024–2027) im zweiten Ausbildungsjahr absolvierte das Training in Kleingruppen, um möglichst realitätsnah üben zu können.
„Uns ist wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler Sicherheit gewinnen – fachlich und persönlich. In Notfallsituationen braucht es nicht nur Wissen, sondern auch Ruhe und Entschlossenheit“, betonen die Lehrkräfte Henrike Oeke und Christine Haag, die die Projektwochen gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen gestaltet haben. Begleitet wurden die angehenden Pflegefachkräfte dabei intensiv durch die Lehrkräfte. Ziel war es, sie bestmöglich auf Situationen vorzubereiten, in denen ihr schnelles Eingreifen entscheidend ist.
„Das Gelernte können sie nun unmittelbar anwenden“, sagt Standortleiterin Waltraud Wießner. „In den kommenden Wochen setzen sie ihre Ausbildung in den praktischen Pflichteinsätzen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und der ambulanten Pflege fort. Dort zeigt sich, wie wichtig fundierte Notfallkompetenz für die tägliche Arbeit ist.“
Mit den Erste-Hilfe- und Notfallwochen setzt die Berufsfachschule ein klares Zeichen: Professionelle Pflege bedeutet Verantwortung und die Bereitschaft, im entscheidenden Moment zu handeln.