Berufsbasar fand für die 9. Klassen der Laurentius-Realschule Neuendettelsau statt

Der zweitägige Berufsbasar an der Laurentius-Realschule in Neuendettelsau ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufen Einblicke in unterschiedliche Berufe. In Zusammenarbeit mit dem Beruflichen Informationszentrum in Ansbach (BIZ) unterstützt das Modell die Jugendlichen auf ihrem Weg zum Traumberuf.

Bankkaufmann, Elektriker oder doch lieber Ergotherapeut? Mit dem Ende der Schulzeit rückt die Frage nach der beruflichen Zukunft immer näher. Ausbildungsmöglichkeiten gibt es in nahezu jedem Bereich. Um die Schüler bei der Entscheidung zu unterstützen, organisiert die Laurentius-Realschule für die 9. Klassen einmal im Jahr einen zweitägigen Berufsbasar, bei dem 16 verschiedene Berufe vorgestellt werden. „Die Schüler können sich für die sechs Vorträge entscheiden, die sie am meisten interessieren“, erklärte Berufsberaterin Margit Rank (Berufliches Schulzentrum Ansbach, BIZ), die den diesjährigen Berufsbasar zusammen mit Schulleiterin Heike Geßner und Lehrkraft Marina Gruber vorbereitet hatten.

„Derzeit gibt es sehr viele Ausbildungsstellen“, betonte Lehrkraft Joachim Türck, der mit Margit Rank während des Berufsbasars dafür sorgte, dass alle Vorträge wie geplant stattfinden konnten.

Stefan Zäh, Ausbilder bei Bosch, informierte über die Ausbildungsmöglichkeiten als Elektroniker.

Rank erklärte, dass bei der Wahl der Vorträge darauf geachtet werde, Berufe auszuwählen, die regional vertreten sind. Vorgestellt wurden beispielsweise die Berufsmöglichkeiten bei der Bundespolizei, in der Lebensmitteltechnik oder in der Industrietechnik. Neben den Ausbildungsmöglichkeiten wurden auch andere Richtungen vorgestellt, wie beispielsweise ein freiwilliges Soziales Jahr oder der Übertritt auf die Fachoberschule. „Uns ist es wichtig, auch Berufe vorzustellen, die bei den Schülern vielleicht nicht so bekannt sind“, so die Berufsberaterin.

Carsten Litt brachte den Schülerinnen und Schülern die Ausbildung bei der Bundespolizei näher.

In ihren 30-minütigen Vorträgen gingen die Referenten dabei auf alle ausbildungsrelevanten Aspekte ein. Sie erläuterten die Voraussetzungen für die jeweilige Ausbildung, deren Ablauf und Inhalte. Auch auf Möglichkeiten der Weiterbildung, den zu erwartenden Verdienst und Aussichten auf einen dauerhaften Arbeitsplatz nach der Ausbildung interessierten die Schüler. Die vielen Fragen, die sie hinterher an die Referenten hatte, zeigten, wie groß ihr Interesse am Berufsbasar war. 

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