Spieler des HC Erlangen trainieren mit Schülerinnen und Schülern der Laurentius-Realschule Neuendettelsau

Michael Haas und Martin Murawski verteilen Autogramme und kleine Geschenke an die Schülerinnen und Schüler. © Diakonie Neuendettelsau/Claudia Pollok

Eine besondere Sportstunde für die Fünftklässler der Laurentius-Realschule Neuendettelsau: Die Profi-Handballer Michael Haas und Martin Murawski von der 1. Bundesliga-Mannschaft des HC Erlangen trainieren mit der Profilklasse Handball. Sportlehrer Harald Spaniol hat die Schulpartnerschaft vor zwei Jahren gestartet.

Die Jungen und Mädchen der 5. Klasse rennen von einer Seite der Turnhalle zur anderen. Dabei schwingen sie ihre bunten Handbälle abwechselnd um die Hüften und um den Kopf. Sie lachen und toben dabei – doch sie bewegen sich besonders präzise und konzentriert. Denn für die Handballklasse der Laurentius-Realschule der Diakonie Neuendettelsau ist es keine gewöhnliche Übungsstunde: Zwei Profi-Spieler der Bundesliga-Mannschaft HC Erlangen sind zu Besuch, um mit den 28 Mädchen und Jungen zu trainieren.

Die 5. Klasse ist eine Profilklasse, erklärt Sportlehrer Harald Spaniol. Das heißt, dass neben dem regulären Schulsport noch zwei weitere Stunden Handball angeboten werden. Die Laurentius-Realschule hat die Profilklassen mit unterschiedlichen Schwerpunkten vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Und die Handball-Klasse kommt gut an: „Es gibt nicht nur Fußball!“, sagt Spaniol und lacht. Er hat die Schulpartnerschaft mit dem HC Erlangen initiiert. Kapitän Michael Haas besuchte die Schule bereits vergangenes Jahr. Diesmal hat er seinen Mitspieler Martin Murawski mitgebracht.

Die Profi-Handballer gehen von Schüler zu Schüler, helfen ihnen bei den Übungen und geben Tipps. Dass sie den Mädchen und Jungen mit diesen kleinen Gesten so viel Wertschätzung entgegen bringen, freut Spaniol besonders: „Beim Handball ist jeder gleich. Sport ist eines der wichtigsten Mittel, den Kindern soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit zu vermitteln.“ Auch für Michael Haas und Martin Murawski ist es ein besonders Erlebnis, die Begeisterung für ihren Sport an die jungen Handballspieler weiterzugeben.

Ins Schwitzen kommen sie wohl erst bei der anschließenden Fragestunde: „Seid ihr aufgeregt, wenn ihr beim Spielen vom Fernsehen gefilmt werdet? Dürft ihr schon allein trainieren oder habt ihr noch einen Trainer? Verdient ihr eigentlich Geld?“, fragten die Schülerinnen und Schüler die Handball-Profis Löcher in den Bauch. Michael Haas und Martin Murawski schmunzeln und nehmen sich viel Zeit zum Antworten. Dann müssen auch die Profis zurück zu ihrem eigenen Training - aber nicht, ohne davor Dutzende von Autogrammen zu schreiben und Geschenke zu verteilen.

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