Ehrenamtliche Hospizbegleiter entlasten Familien

Nach einer intensiven Schulung erhielten 13 Ehrenamtliche ihre Zertifikate


13 Frauen und Männer haben beim Hospizverein Neuendettelsau/Windsbach ihre Schulung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter abgeschlossen. © Diakoneo/Thomas Schaller

„Wir pflegen nicht. Aber wir sind da und entlasten die Familien“. So beschreibt Kursleiterin Oberin Sr. Erna Biewald die Rolle der ehrenamtlichen Hospizbegleiter. Jetzt haben wieder 13 Frauen und Männer ihre Schulung zur Vorbereitung auf die Hospizarbeit beim Hospizverein Neuendettelsau/Windsbach erfolgreich abgeschlossen.

In der Krankenpflegeschule in Neuendettelsau erhielten sie ihre Zertifikate. Drei der Teilnehmer machen weiter mit einer Trauerbegleiterschulung, sagte Biewald am Rande der Verleihung. So wird es möglich, dass der Hospizverein voraussichtlich ab Herbst 2020 eine Trauergruppe anbieten kann.

Die Hospizbegleiter kommen nicht nur in Krankenhäuser und Seniorenheime, sondern auch in private Wohnungen. Die Angehörigen haben so zum Beispiel Zeit, in Ruhe einkaufen zu gehen. Der ehrenamtliche Dienst ist kostenlos.

Die Hospizbegleiterschulung umfasst 110 Unterrichtsstunden. Darin geht es unter anderem um die Kommunikation – nicht nur mit Worten – mit Schwerkranken, Sterbenden und den Menschen, die ihnen nahe stehen. Nähe und Distanz spielen ebenso eine Rolle, wie das System Familie, die Biographiearbeit und psychosoziale Aspekte des Sterbens und der Sterbebegleitung.

Wichtig können in diesem Kontext Spiritualität und spirituelle Begleitung, Rituale, aber auch ethische Fragen in Entscheidungssituationen sein. Die ehrenamtlichen Helfer bekommen Einblicke in die Palliativmedizin und die Sterbebegleitung bei demenziell Erkrankten. Dazu kommen ein 20-stündiges Besuchspraktikum sowie Informationen über die Fachstellen, die Angehörige beraten.

Wer Kontakt mit dem Hospizverein aufnehmen möchte, kann sich an Eveline Groner wenden (Eveline.Groner@Diakoneo.de; Tel. 09874/8-2345). 

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