Doppelter Besuch des Bundesgesundheitsministers

Jens Spahn informierte sich im Seniorenhof Büchenbach und im Seniorenzentrum Rothenburg


Oberbürgermeister Walter Hartl, Dr. Rainer Pfrommer (Vorstand Gesundheit) und Jürgen Zenker (Vorstand Dienste für Menschen) begrüßten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Seniorenhof Rothenburg ob der Tauber. © Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller

Gleich zwei Einrichtungen der Diakonie Neuendettelsau besuchte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Zunächst stattete er dem Seniorenhof Büchenbach einen Besuch ab. Am nächsten Morgen wurde er dann im Seniorenzentrum Rothenburg ob der Tauber empfangen.

In Büchenbach nahm Spahn sich nach einem kurzen Rundgang, den Einrichtungsleiterin Karin Erhard anführte, zunächst Zeit für ein Gespräch mit Mitarbeitenden, die ihm offen die Situation in der Pflege schilderten und ihre Fragen an den Minister richteten. Anschließend gab es ein öffentliches „Theken-Gespräch“ an der Bar des Seniorenhofs mit dem Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Neuendettelsau, Dr. Mathias Hartmann, Jürgen Zenker (Vorstand Dienste für Menschen) und der Kreis-Sozialpolitikerin Cornelia Griesbeck. Eingeladen hatte dazu die Junge Union.

Spahn sagte, sein Ziel sei es, konkret im Alltag Dinge zu verändern, um Vertrauen zurückzugewinnen. Wenn sich die Arbeitsbedingungen verbessern würden, gelinge es vielleicht, Teilzeit-Pflegekräfte dazu zu motivieren, mehr Wochenstunden zu arbeiten – denn manche von ihnen hätten gerade wegen der hohen Belastungen ihre Arbeitszeit reduziert. Dr. Hartmann sprach sich für innovative Konzepte aus, die den übergreifenden Einsatz von Pflegekräften ermöglichen, während Jürgen Zenker die Problematik des steigenden Eigenanteils von Bewohnern und Angehörigen ins Zentrum stellte.

In Rothenburg wurde Spahn von zahlreichen regionalen CSU-Politikern begleitet. Einrichtungsleiter Frank Lottes und Pflegedienstleiter Hermann Hachtel begrüßten den Minister gemeinsam mit Vorstand Jürgen Zenker und Fachreferent Martin Nehmeyer. Auch hier sprach Spahn mit Mitarbeitenden und Bewohnern, die ihm unter anderem spontan ein Lied vortrugen.

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