Bisherige Stiftung nach niederländischem Recht wird aufgelöst


Zur Vereinsgründung des Diakonia-Weltbundes kamen Vertreter der Mitgliedsorganisationen aus allen Teilen der Welt nach Neuendettelsau. © Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller


Der Diakonia-Weltbund hat nun seinen Sitz in Neuendettelsau. Der Weltbund wurde als gemeinnütziger Verein im Mutterhaus neu gegründet. Er setzt die Arbeit der bisherigen Diakonia-Stiftung nach niederländischem Recht fort, die aufgelöst wird.

Die Diakonia-Weltbund war 1947 in den Niederlanden ins Leben gerufen worden. Dort gibt es allerdings inzwischen keine Diakonissengemeinschaften mehr, so dass bei der Weltversammlung in Chicago im vergangenen Jahr beschlossen wurde, den Sitz nach Deutschland zu verlegen. „Die Organisationsform als Verein bildet am besten ab, was der Diakonia-Weltbund ist“, erläutert Thorsten Walter, Leiter des Europa Instituts/International Relations der Diakonie Neuendettelsau, wo die Geschäftsstelle des Vereins angesiedelt ist.

Im Rahmen einer Ausschreibung hatte der Weltbund vier diakonische Unternehmen in Deutschland eingeladen, sich um den Vereinssitz zu bewerben. Dabei war am Ende das Angebot der Diakonie Neuendettelsau erfolgreich. „Eine wichtige Rolle hat dabei das Treffen der Diakonia Region Afrika-Europa (DRAE) im vergangenen Jahr in Neuendettelsau gespielt“, ist Walter überzeugt. Dabei seien Professionalität und Gastfreundschaft besonders spürbar geworden.

Zweck des Vereins ist es, die Diakonie in Gemeinschaft im weltweiten Kontext zu fördern. Dazu werden ökumenische Beziehungen zwischen diakonischen Verbänden und Gemeinschaften gefördert. Alle vier Jahre findet eine Weltversammlung statt, zuletzt 2017 in Chicago. Die nächste Weltversammlung wird 2021 in Australien sein.

Zur Gründung des Vereins kamen Präsidentin Sandra Elisabeth Boyce (Australien) sowie die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten der bisherigen Stiftung nach Neuendettelsau. Sie gehören automatisch auch dem neuen Vereinsvorstand an. 

Weitere Pressemitteilungen
27. Mai 2020

Die St. Laurentiusgemeinde in Neuendettelsau hat sich gegen eine Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste entschieden, da viele der Gemeindemitglieder zur Risikogruppe gehören, die von einer Covid-19 Erkrankung besonders bedroht sind. „Der Schutz dieser Menschen liegt uns sehr am Herzen, weshalb wir mit öffentlichen Gottesdiensten noch warten“, sagt Pfarrer Dr. Peter Munzert.

26. Mai 2020

In Zeiten von Corona sind Ultraschalluntersuchungen ein Schlüsselelement, um zu sehen, wie es Covid-19-Patienten geht. Mit seiner Spende unterstützt der Rotary Club Nürnberg-Kaiserburg die intensivmedizinische Versorgung der Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik.

25. Mai 2020

Anders als die Schüler von allgemeinbildenden Schulen müssten Pflegeschüler vor und nach dem Unterricht an ihrer Schule jeweils 14 Tage Quarantäne einhalten, um der Verbreitung von Covid 19 in den Pflegeheimen vorzubeugen. Im Klartext: Für einen Theorieblock von 14 Tagen würden die Schülerinnen und Schüler sechs Wochen in ihrer Praxisstelle ausfallen. „Einen so langen Ausfall kann kaum ein Seniorenheim verkraften“, meint Philipp Böhm, Leiter der Diakoneo-Berufsfachschule für Pflege in Roth.

19. Mai 2020

Blauer Himmel, Sonne und Songs aus den 60er und 70er Jahren – gemeinsam mit Musiker Andreas Cipa brachte SIGENA-Koordinatorin Inge Spiegel musikalische Abwechslung in die Höfe der Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg (wbg). So konnten die Menschen in der Nachbarschaft die Corona-Isolation zumindest für kurze Zeit vergessen und ein exklusives Konzert von ihrem Balkon aus genießen.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 98 74 / 8 - 22 97