Diakoneo und Gemeinde Neuendettelsau bieten schnelle und unbürokratische Hilfe an

Diakoneo will Flüchtlinge aus dem griechischen Flüchtlingslager Moria aufnehmen. Die Menschen könnten beispielsweise im Hans-Laurer-Haus in Neuendettelsau untergebracht werden. Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender von Diakoneo, und Christoph Schmoll, Bürgermeister von Neuendettelsau, verständigten sich darauf, schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten.

„Wenn sich Menschen in Not befinden, dürfen wir nicht auf die große europäische Lösung warten, sondern müssen in der Akutsituation reagieren und helfen. Diakoneo ist bereit, dafür das uns mögliche zu tun“, betont Dr. Mathias Hartmann. „Wir sind im Austausch mit den zuständigen Behörden um zu prüfen, wo und wie wir helfen können. Zum Glück haben wir mit Diakoneo einen verlässlichen und erfahrenen Partner in Neuendettelsau, der auch die benötigten Wohnräume zur Verfügung stellen kann“, ergänzt Christoph Schmoll.

Durch einen verheerenden Brand wurde das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos am 8. September völlig zerstört. Mehr als 12.000 Menschen sind seither obdachlos. Deutschland hat angeboten, zunächst 1.500 Flüchtlinge aufzunehmen. Wie viele von ihnen nach Neuendettelsau kommen könnten, wird zur Zeit geprüft. Bereits bei der großen Flüchtlingswelle 2015 hatte Diakoneo (damals: Diakonie Neuendettelsau) auf Bitte der Regierung von Mittelfranken eine große Zahl an Flüchtlingen aufgenommen und betreut. Bis heute befinden sich zwei Flüchtlingsunterkünfte in Händen von Diakoneo.

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