Nicht nur Menschen mit Einschränkungen leiden unter Rückzug aus der Fläche.

„Mit Sorge und Unverständnis“ reagiert Diakoneo auf die angekündigten Schließungen von Reisezentren der Deutschen Bahn. Der Rückzug der Bahn aus der Fläche gehe vor allem zu Lasten von Reisenden mit Einschränkungen.

„Bei solchen Entscheidungen vergisst die Bahn Reisende, die auf ihre Hilfe angewiesen sind“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Diakoneo, Dr. Mathias Hartmann. Denn der Verzicht auf Mitarbeitende vor Ort trifft vor allem diejenigen, die allein nur schwer zurechtkommen. Der Computer ersetzt die helfende Hand nicht, das Handy ist nicht für jeden erschwinglich oder benutzbar.


Hartmann hat die geplante Schließung des Reisezentrums Neuendettelsau zum Anlass genommen, Deutsche Bahn und Politik auf die Konsequenzen des Rückzugs aus der Fläche hinzuweisen. Wenn bundesweit in immer neuen Wellen Bahnhöfe geschlossen oder Mitarbeitende abgezogen werden, seien es „Reisende mit Einschränkungen, die darunter am meisten leiden“, so Hartmann.

Gerade in Neuendettelsau, dem Sitz von Diakoneo, zeigt sich das wie unter einem Brennglas. Diakoneo betreibt hier als größtes süddeutsches diakonisches Unternehmen zahlreiche Einrichtungen, in denen Menschen betreut werden, die Hilfe brauchen. Hier müssen Kinder in Schule oder Kindergarten, Senioren in die Kreisstadt, Patienten ins Krankenhaus, Menschen mit Einschränkungen ins Sonderpädagogische Förderzentrum oder zu ihren Verwandten. Sie alle zwingen zu wollen, Fahrkarten über den Computer zu buchen oder im Zug zu lösen, schließt viele in Zukunft von der Nutzung aus

„Die Bahn ist für viele Menschen mit vielfältigen Einschränkungen, die einzige Chance selbständig mobil zu bleiben“, betont Hartmann. Allerdings nur, wenn ihnen dabei adäquat geholfen wird – und zwar vom Dienstleister, dessen Service sie in Anspruch nehmen können. Reisen mit Voranmeldung ist kein Ersatz dafür, in unvorhergesehenen Fällen Ansprechpartner direkt vor Ort zu haben. „Die Bahn sollte verunsicherte Reisende dann nicht allein stehen lassen.“

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