Nach Baubeginn im Mai erfolgte nun die Grundsteinlegung

von links: Ruth Eisen-Klagges, Leitung Wohnen, Bewohnervertreterin Elfriede Wildner, Architekt Rainer Hake, Oberbürgermeister Dr. Markus Naser, Christa Naaß, stellv. Bezirkstagspräsidentin und Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Hartmann legten den Grundstein für das neue Wohngebäude für Menschen mit Behinderung in Rothenburg. © Diakoneo/Christin Kohler

Rothenburg o.d. Tauber, 21.10.21 – Diakoneo hat am Montag den Grundstein für ein neues Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in Rothenburg gelegt. In dem Wohngebäude können ab November kommenden Jahres 24 Bewohnerinnen und Bewohner leben. Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei rund 7,1 Millionen Euro.

„Rothenburg bietet durch sein weltoffenes Flair und gleichzeitig doch kleinstädtisches Leben eine gute Basis für die Teilhabe unserer Bewohnerinnen und Bewohner bei Festen und Veranstaltungen, in Vereinen und in den Kirchengemeinden“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Hartmann. Er legte gemeinsam mit Christa Naaß, stellv. Bezirkstagspräsidentin, Oberbürgermeister Dr. Markus Naser, Bewohnervertreterin Elfriede Wildner, Architekt Rainer Hake und Leitung Ruth Eisen-Klagges den Grundstein für das neue Wohnhaus. Auf dem 3315 Quadratmeter großen Grundstück in der Erlbacher Straße entsteht ein Neubau mit 24 Wohneinheiten auf einer Wohnfläche von insgesamt 1250 Quadratmetern, der bis November 2022 fertiggestellt sein soll. Bei dem Neubau handelt es sich um einen Ersatzbau, in den 24 Menschen, die bislang in verschiedenen dezentralen Wohneinrichtungen leben, einziehen werden. Damit ermöglicht Diakoneo ein Stück mehr gemeindeintegriertes Wohnen für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Gefördert wird das rund 7,1 Millionen teure Projekt durch das Zentrum Bayern für Familie und Soziales mit rund 3,8 Millionen Euro sowie vom Bezirk Mittelfranken, der das Projekt mit einer Förderung von rund 638 Tsd. Euro unterstützt. Diakoneo übernimmt einen Eigenanteil von rund 2,6 Millionen Euro.

In der neuen Wohnstätte entstehen vier Gruppenwohnungen mit insgesamt 24 Wohnplätzen, die auf zwei Baukörper aufgeteilt sind. Sie sind durch einen Zwischenbau verbunden, der für zentrale Funktionsräume genutzt wird. In jeder Gruppenwohnung gibt es sechs Einzelzimmer, die mit eigenem Bad ausgestattet sind. Außerdem hat jede Wohnung eine eigene Küche und ein gemeinschaftliches Wohn- und Esszimmer.

Mehr Teilhabe ermöglichen

„Diakoneo hat sich auf den Weg gemacht, um die Groß- und Komplexeinrichtungen, die aus unserer über 150-jährigen Geschichte herrühren, zu dezentralisieren“, erklärt Jürgen Zenker, Vorstand Dienste für Menschen. Mit dem Bau kleinerer Wohngebäude, die in Ortschaften integriert sind, soll es Menschen mit Behinderung ermöglicht werden, selbstbestimmt leben, lernen, arbeiten und Gemeinschaft erleben zu können. „Auch unsere Baumaßnahme hier in der Erlbacher Straße ist von der Zielsetzung geleitet, Wohnangebote für Menschen mit Unterstützungsbedarf in die Sozialräume zu integrieren, um mehr Teilhabe zu ermöglichen“, so Jürgen Zenker weiter. Der Standort sei besonders gut geeignet, da viele Bewohner zukünftig zu Fuß zu ihrem Arbeitsplatz in der Werkstatt, die am anderen Ende der Straße liegt, gehen können.
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