Das Thema „Demenz“ in der Mitte der Gesellschaft

Die Demenzwochen des Seniorenbeirats Neuendettelsau fanden großen Anklang

Neuendettelsau – Unter dem Leitmotto „informiert sein – absichern – vorausdenken – bewältigen“ organisierten der Seniorenbeirat Neuendettelsau und das lokale Bündnis für Familie im Rahmen der Demenzwochen insgesamt acht gut besuchte Veranstaltungen an fünf unterschiedlichen Orten. Für die Abschlussveranstaltung mit Bruder Manfred Riedel öffnete das Café der Begegnung im Terrassencafé des Diakoneo Wohnparks Neuendettelsau seine Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher.

„Wir bieten das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen im Terrassencafé des Diakoneo Wohnparks an. So freuten wir uns, auch Teil der Demenzwochen zu sein, die mit ihren Veranstaltungen im gesamten Gemeindegebiet nicht nur eine besondere Note trugen, sondern auch einen wichtigen Beitrag dazu leisteten, das Thema Demenz sichtbar in der Mitte der Gesellschaft zu verankern“, betont Diakonin Christiane Schuh, die die Veranstaltungen im Café der Begegnung des Diakoneo Wohnparks Neuendettelsau mit organisiert.

Neben der Wanderausstellung „Was geht, was bleibt – Leben mit Demenz“ boten die Demenzwochen eine Lesung, Schulungen für Interessierte, um Einblicke in das Krankheitsbild und die Begleitung zu erhalten, einen Vortrag mit Diskussion, einen Filmabend sowie eine Gesprächsrunde zwischen pflegenden Angehörigen und Fachkräften. Ein literarischer Feierabend mit einer weiteren Lesung rundete die Veranstaltungen ab.

Die Abschlussveranstaltung „Demenz ganz nah – auch bei uns in Neuendettelsau“, moderiert von Bruder Manfred Riedel, Seniorenbeauftragter des Gemeinderats Neuendettelsau, beinhaltete insbesondere einen Ausblick auf die Konsequenzen für die Seniorenpolitik, den Seniorenbeirat sowie für die Gesellschaft in Neuendettelsau. Den Besucherinnen und Besuchern im Terrassencafé wurde deutlich, wie wichtig Aufklärung, Unterstützung und gemeinsames Handeln im Umgang mit Demenz sind.

„Es wurde klar, wie wichtig es ist, auch Schulungen für Polizei, Feuerwehr und Kindergärten anzubieten sowie auf Bücher aufmerksam zu machen, um auch bei Kindern Ängste abzubauen“, fasste Riedel die zahlreichen Impulse aus der Bevölkerung zusammen und appellierte an die Dorfgemeinschaft, Freunde, Bekannte und Nachbarn einzubeziehen und um Hilfe zu bitten, wie es die Erfahrungen der betroffenen Angehörigen bestätigten.

Musikalisch wurde die Abschlussveranstaltung von Pfarrer Frank Zelinsky und Franka Böhm begleitet, die bereits die Auftaktveranstaltung Anfang November gestaltet hatten. In kurzen Rückblicken berichteten zudem Dr. Andreas Jehkul, 1. Vorsitzender des Seniorenbeirats Neuendettelsau, Heike Engelhardt von der Fachstelle Demenz und Pflege Mittelfranken sowie Rosemarie Will und Schwester Ruth Gänstaller vom Seniorenbeirat über die jeweiligen Programmpunkte und ihre Erfahrungen.

„Ein Zeichen dafür, wie viel Hoffnung und Gestaltungskraft in der Gemeinschaft steckt“, freut sich Christiane Schuh, die den Nachmittag als einen „Nachmittag voller Wertschätzung und neuer Perspektiven für alle Beteiligten“ zusammenfasst.

Die nächsten Veranstaltungen im Café der Begegnung im Terrassencafé des Diakoneo Wohnparks in Neuendettelsau finden statt am Montag, 15.12. wenn Schülerinnen und Schüler der Musikschule Rezat Mönchswald unter der Leitung von Iris Querbach adventliche Lieder und weihnachtliche Musik auf dem Klavier spielen und am Mittwoch, 17. Dezember mit der „Fränggischen Weihnachd“ von und mit Dr. Karl-Heinz Röhlin und Ruth Röhlin am Klavier.

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