In Bruckberg wurde der Grundstein für einen Neubau gelegt, der die bisherigen Werkstatt-Nebenstellen ersetzt 


Mit den traditionellen Hammerschlägen wurde der Grundstein für den Neubau in Bruckberg, der die bisherigen Werkstatt-Nebenstellen ersetzt, symbolisch geschlossen. © Diakoneo/Thomas Schaller

Es gehört zu den besonderen Kennzeichen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Bruckberg, dass dort auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf berufliche Chancen haben. Nun wurde der Grundstein für einen Neubau gelegt, in dem das Arbeitsplatzangebot gerade für diese Gruppe weiter entwickelt werden kann.

„Ich freue mich sehr über diesen Neubau“, sagte Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender von Diakoneo, bei der Grundsteinlegung. Die Diakoneo-Werkstatt Bruckberg verteilt sich im Moment auf eine Hauptstelle und zwei Nebenstellen. In den Nebenstellen arbeiten 70 Beschäftigte. Dafür sind die Räume mittlerweile zu klein und sie entsprechen auch nicht den aktuellen Anforderungen. Deswegen genehmigten die zuständigen staatlichen Stellen einen Neubau im Bereich Sandhof.

Das Gebäude wird voraussichtlich 6,5 Millionen Euro kosten und Ende des nächsten Jahres fertig werden. Dann können dort Menschen mit einem hohen Hilfe- und Assistenzbedarf angemessen begleitet und beschäftigt werden. Der Neubau ist altersgerecht gestaltet und ermöglicht, dass alle Menschen mit Behinderung aufgenommen werden können. Gleichzeitig baut Diakoneo eine moderne zentrale Biomasseheizung mit Nahwärmenetz, die den Werkstatt-Neubau und die Wohnheime am Sandhof versorgt.

Zur Grundsteinlegung hatte sich eine hochkarätige Runde in Bruckberg versammelt. Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Bürgermeisterin Anna Maria Wöhl und Dekan Hans Stiegler waren neben vielen anderen Gästen ebenso gekommen wie Jürgen Zenker (Vorstand Dienste für Menschen) und Marco Michel (Leitung Werkstatt Bruckberg), der die Urkunde verlas, bevor der Grundstein geschlossen wurde und die symbolischen Hammerschläge erfolgten.

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