Das sonderpädagogische Förderzentrum St. Laurentius von Diakoneo hat sich das Ziel gesetzt, das Thema fairer Handel im Schulalltag zu verankern

Fairer Kakao, faire Kleidung oder faire Bananen– während einer Projektwoche haben die Schülerinnen und Schüler des sonderpädagogischen Förderzentrums St. Laurentius mehr über verschiedene fair gehandelten Produkte erfahren. Das Unterrichtsprojekt war das letzte von fünf Kriterien, das noch zur Zertifizierung als „Fairtrade-School“ fehlte. Jetzt kann die Schule das Siegel beantragen.

Die Schülerinnen und Schüler stellen im Rahmen der Fairtrade-Woche ihre Plakate über verschiedene Fairtrade-Produkte vor. © Diakoneo/ Gisela Chorbacher

Wie fühlt es sich eigentlich an einen schweren Korb mit Kakaobohnen auf dem Kopf zu tragen? Die Schülerinnen und Schüler von Gisela Chorbacher haben es im Rahmen ihrer Fairtrade-Woche ausprobiert.

Die Sonderpädagogin hat mit ihrer Klasse über Kinderarbeit bei der Kakaoproduktion gesprochen: „Die Schüler hat es vor allem bewegt, dass diese Kinder meist in ihrem Alter sind, also neun oder zehn Jahre alt und nicht zur Schule gehen dürfen“, erklärt Gisela Chorbacher. Zum Auftakt und zum Abschluss der Projektwoche hat die Lehrerin ihren Schülern verschiedene Kakao-Produkte gezeigt. Während zuerst die meisten Kinder den günstigen Kakao gekauft hätten, fiel ihre Wahl am Schluss deutlich bewusster aus.

Das sonderpädagogische Förderzentrum St. Laurentius zeigt sein Engagement für den fairen Handel schon seit langem auf verschiedenen Ebenen: Ein Schulteam – bestehend aus Lehrern, Schülern und Eltern, wurde gegründet. Der faire Handel fließt als Thema immer wieder in den Unterricht mit ein und bei Schulfesten und Veranstaltungen werden faire Produkte angeboten.

19 Klassen haben sich am Projekt beteiligt

In der Projektwoche haben sich alle 19 Klassen des Förderzentrums mit Fairtrade-Produkten auseinandergesetzt. Schwerpunkte waren dabei fairer Kakao, faire Kleidung, fairer Orangensaft, faire Fußbälle und faire Bananen, berichtet Gisela Chorbacher, die gemeinsam mit Lehrerin und Sprecherin der Fairtrade-Gruppe Anja Botzek verantwortlich für die Fairtrade-Aktion ist.

In der Aula konnten sich die Schüler verschiedene Filme darüber ansehen. Als Abschluss hat jede Klasse ein Plakat zu ihrem Thema gestaltet. Die Plakate wurden im Schulhaus präsentiert, so dass die Schüler sich auch über die Themen der anderen Klassen informieren konnten.

Zum Abschluss der Präsentation erhielt jede Klasse einen fairen Fußball, der vom Förderverein und dem Elternbeirat gesponsert wurde. „Wir sind ein gutes Stück vorangekommen auf unserem Weg zur Fairtrade-Schule“, freut sich Gisela Chorbacher.

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