Die Altenpflegeschule in Ansbach-Strüth verabschiedete 22 Schülerinnen und Schüler

 Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Altenpflege Ansbach wurden in den Berufsalltag verabschiedet. Dieses Jahr waren es ein Schüler und 21 Schülerinnen, die nach drei Jahren Ausbildung bei der Abschlussfeier ihre Zeugnisse in der Rangauklinik entgegennehmen durften.

Die beiden Lehrkräfte Andreas Münch und Nicolai Welte haben sich bei der Abschlussandacht in der Klinikkapelle im Hinblick auf den Fachkräftemangel auf den Song von Udo Lindenberg „Einer muss den Job ja machen“ bezogen. Pfarrer Matthias Weigart (Vorstand Bildung der Diakonie Neuendettelsau) stellte in seiner Begrüßungsrede die Sinnfrage „wozu stehe ich heute auf?“.

„Dazu brauchen sich die Absolventen in der Altenpflege keine Gedanken machen“, meinte er und betonte: „Der Pflegeberuf ist in jeder Hinsicht bedeutungsvoll“.

Schulleiter Robert Mühlbauer freute sich über die vielen Gäste, die den erfolgreichen Abschluss der Schüler feierten. Er kam auch auf die generalistische Pflegeausbildung zu sprechen, die ab 2020 eingeführt werden soll. „Ab 2020 sind zehn Prozent der praktischen Ausbildung gesetzlich vorgeschrieben, das sind 250 Stunden in drei Jahren, um die Ausbildungsqualität in der Praxis zu verbessern“, sagte Mühlbauer und wies darauf hin, dass es deswegen nötig sei, die Praxisanleitung in den Ausbildungseinrichtungen zu steigern. Alle 22 Absolventen haben problemlos eine Arbeitsstelle gefunden. Als beste Absolventen wurden Monika Pirner, Tamara Beck und Sandra Pfau ausgezeichnet. Sandra Pfau hat im Abschlusszeugnis 1,1 und im Prüfungszeugnis 1,33.

Von links: Schulleiter Robert Mühlbauer zusammen mit den drei Jahrgangsbesten Tamara Beck, Sandra Pfau und Monika Pirner.


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